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Im Vergleich zu Ende August 2024 hat sich die Situation gebessert, damals waren zu diesem Zeitpunkt noch 403 Stellen ausgeschrieben. Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) sieht die Zahlen als Beleg, dass mehr geeignete Menschen für den Lehrberuf gewonnen werden konnten. Noch finden österreichweit Anstellungen statt, er schaue deshalb "zuversichtlich" auf den kommenden Schulstart, wurde er zitiert.
Für die 6.100 Posten bei der Hauptausschreibung im April gab es diesmal 16.000 Bewerbungen, bei den Quereinsteigern gab es ein Plus von einem Drittel auf 2.000 Interessenten. Mit den bereits rekrutierten Lehrkräften könne man alle offenen Stunden abdecken, wurde vom Bildungsressort betont. Derzeit laufe die weitere Zuweisung durch die Bildungsdirektionen, darüber hinaus sind Mehrdienstleistungen von bestehenden Lehrerinnen und Lehrern eingeplant. Das ist durchaus üblich, 2023/24 gab es etwa Mehrdienstleistungen im Ausmaß von 7.000 Vollzeitstellen.
ARCHIV - 17.08.2016, Niedersachsen, Hannover: Eine junge Lehrerin schreibt an einer Schultafel. (zu dpa: «Quereinstieg und Verbeamtung - Land soll attraktiver werden») Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++