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Hör-Ausstellung zu Armut im Mittelalter an Uni Graz

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Betteln war allgegenwärtig
©APA, dpa, Ingo Wagner
Zwischen 5. und 31. März kann man sich an der Universität Graz auch akustisch auf eine Art Zeitreise begeben: Im Foyer der Uni-Bibliothek befasst sich eine Schau namens "(Leben und) Überleben in Armut in Mittelalter und Gegenwart" mit dem historisch leider treuen Begleiter der Menschheit - der knappen Kasse und den existenziellen Ängsten, die damit einhergehen. Hörstationen, die u.a. von Geschichte-Studierenden in Zusammenarbeit mit der Historikerin Tanja Skambraks gestaltet wurden, sollen armutsbetroffenen Menschen, die im Mittelalter lebten, eine Stimme geben.

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"Die Forschung geht davon aus, dass damals 50 bis 70 Prozent aller Menschen von konjunktureller Armut betroffen waren. Kriege, Epidemien oder Hungersnöte nach Missernten führten immer wieder zu Versorgungsengpässen", so Skambraks. Neben Führungen für Schulklassen lädt man im Rahmen der Schau am 24. März auch zu einer Diskussion unter dem Titel "Armutserfahrung und Armutswissen. Perspektiven aus Vergangenheit und Gegenwart".

Service: Informationen zur Ausstellung: https://go.apa.at/PyOZ0EKd

Ein Mann sitzt am 20.12.2012 in einer Einkaufsstraße in Bremen und bittet um kleine Geldgaben. Bremen hat nach einem Bericht des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes den höchsten Anteil an armutsgefährdeten Bürgern. Das kleinste Bundesland übernimmt damit als erstes westdeutsches Bundesland die rote Laterne. Foto: Ingo Wagner/dpa (Zu lni 0606 vom 20.12.2012) +++(c) dpa - Bildfunk+++

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