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Hohe Schutzrate der RSV-Impfung bei über 60-Jährigen

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++ ARCHIVBILD ++ Minus 83 Prozent bei Spitalsaufnahmen wegen Atemwegserkrankungen
©APA, dpa, Robert Michael
Während bei Neugeborenen potenziell gefährliche RSV-Infektionen durch die einmalige Gabe von monoklonalen Antikörpern verhindert werden sollen (passive Impfung), sollten sich zumindest über 60-Jährige durch eine aktive Impfung schützen lassen. Sie reduziert die Häufigkeit schwerer Krankheitsverläufe mit Spitalsaufnahme stark, hat eine jetzt im "New England Journal of Medicine" veröffentlichte Studie ergeben.

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Mats Hojbjerg Lassen von der Universitätsklinik in Kopenhagen und seine Co-Autoren haben sich auf Personen über 60 Jahre konzentriert. Im Verhältnis eins zu eins wurden 131.276 Personen entweder gegen das Respiratorische Synzytial-Virus geimpft oder bekamen in der Wintersaison 2024/2025 keine Vakzine. Über das nationale dänische Gesundheitsregister wurden dann die entsprechenden Daten erhoben und analysiert.

Die Ergebnisse sprechen laut der Publikation, die jetzt im Druck erschienen ist, eindeutig für die aktive RSV-Impfung von Personen im höheren Alter. "Im Beobachtungszeitraum kam es bei drei von 65.642 Teilnehmern in der RSVpreF-Gruppe und bei 18 von 65.634 Teilnehmern in der Kontrollgruppe (keine Impfung; Anm.) zu Krankenhausaufenthalten aufgrund von RSV-bedingten Atemwegserkrankungen (Wirksamkeit: 83,3 Prozent)", schrieben die Wissenschafter in der neuesten Ausgabe der weltweit angesehenen Medizin-Fachzeitschrift (DOI: 10.1056/NEJMoa2509810).

Vor einem schweren Krankheitsverlauf von RSV-bedingten Erkrankungen der unteren Atemwege schützte die Impfung sogar zu knapp 92 Prozent (ein Fall in der Gruppe der immunisierten Probanden, zwölf Fälle in der Vergleichsgruppe). Auch bei den Krankenhausaufenthalten wegen Atemwegserkrankungen jeglicher Ursache schnitten die Personen in der Gruppe der Geimpften statistisch signifikant besser ab. "Die Häufigkeit schwerwiegender unerwünschter Ereignisse war in beiden Gruppen vergleichbar", heißt weiters in der Zusammenfassung der wissenschaftlichen Untersuchung.

Service: Studie im New England Journal of Medicine: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2509810

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