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Wasserflüsse mit KI besser vorhersagen

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Hochwasservorhersage weiter verbessern
©Pia Bayer, APA, dpa
Künstliche Intelligenz (KI) bietet sich heute schon in den verschiedensten Bereichen als Werkzeug für verbesserte Untersuchungsmethoden an - auch, um Wasserflüsse, etwa nach Starkregen, vorherzusagen. Das zeigte ein Team der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien in einer jüngst veröffentlichten "Nature Water"-Studie. Der Erfolg hydrologischer Prognose-Modelle hängt in der Regel stark von der Verfügbarkeit von Messdaten aus den untersuchten Gebieten ab.

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Ein Team um den Hydrologen Karsten Schulz entwickelte nun einen Ansatz, der die KI Zusammenhänge erkennen lässt: Dabei lernt das System aus vorhandenen Daten und entwickelt eigenständig nachvollziehbare Formeln, die beschreiben, wie sich Eigenschaften eines Einzugsgebiets - wie Bodenbeschaffenheit, Vegetation oder Topografie - auf das Abflussverhalten auswirken, hieß es in einer Aussendung. Damit ergebe sich die Möglichkeit, "physikalisch interpretierbare Modelle zu entwickeln, die zugleich leistungsfähiger sind", wurde Schulz zitiert. Die neue Methode wurde auf 162 deutsche, mit verschiedenen Eigenschaften ausgestattete Flusseinzugsgebiete angewandt - mit Erfolg, wie es hieß. "Besonders wichtig ist, dass unsere Methode auch in sogenannten unbeobachteten Einzugsgebieten funktioniert - also dort, wo kaum oder keine Messdaten verfügbar sind", so Schulz.

Service: https://www.nature.com/articles/s44221-026-00583-3

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