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Um den kleinen Stern namens "LHS 1903" kreisen nämlich vier Planeten - allerdings in der Reihenfolge Gesteinsplanet, Gasplanet, Gasplanet und Gesteinsplanet. Der Fund des äußersten erdähnlicheren Himmelskörper gelang mit dem "Characterising Exoplanet Satellite" (Cheops) der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA). An der Studie waren unter anderem Forschende des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und des Instituts für Astrophysik der Universität Wien beteiligt.
Den Analysen zufolge wurde der die herkömmlichen Theorien zur Planetenentstehung auf die Probe stellende Gesteinsplanet auch eher nicht von einem Asteroideneinschlag in die weit außen liegende Umlaufbahn katapultiert, heißt es in einer Aussendung der ESA. Es sehe eher so aus, als ob die viel Planeten um "LHS 1903" nacheinander - von innen nach außen - gebildet wurden. Laut den Forschenden könnte es sich beim Äußersten um einen Planeten handeln, der erst gebildet wurde, als der Stern kein Gas mehr gebildet hat. Der kleine Gesteinsbrocken stelle jedenfalls gängige Theorien zur Planetenbildung auf die Probe, heißt es.
(FILES) General view of the platform of the Very Large Telescope (VLT), with its four optical telescopes and four movable auxiliary telescopes, at the European Southern Observatory's (ESO) Paranal Observatory, on Paranal Hill in Chile's Antofagasta Region, in the Atacama Desert some 1150 km north of Santiago, taken on January 27, 2025. Europe's ESO star-gazing organisation on February 2, 2026 welcomed plans to call off building a massive green energy project in the Chilean desert which threatened to spoil its telescopes' view of the darkest skies on Earth. (Photo by RODRIGO ARANGUA / AFP)
