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Ob ein solches Vorgehen die Prognose tatsächlich verbessert und welche Folgen es für die Lebensqualität hat, muss den Studienautoren zufolge jedoch in einer klinischen Folgestudie überprüft werden.
Eierstockkrebs wird oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Bei einem Großteil der Betroffenen hat der Tumor dann bereits Tochtergeschwüre im Bauchraum gebildet. Besonders häufig befallen diese Metastasen das sogenannte Omentum, ein Gewebe, das auch als Bauchfellschürze bekannt ist.
Für die kürzlich im Fachblatt "Nature Communications" erschienene Studie analysierten die Forschenden 36 Gewebeproben von 15 Patientinnen. Sie verglichen dabei Proben aus dem Omentum von Frauen mit Eierstockkrebs mit solchen von Patientinnen ohne Befall dieses Organs und erstellten so einen Zellatlas.
Die Analyse zeigte, dass der Krebs das gesamte Omentum umbaut, um die Ausbreitung von Tumorzellen zu begünstigen. Laut den Forschenden fanden sich im befallenen Gewebe mehr Immunzellen, die den Angriff auf den Krebs dämpfen. Gleichzeitig nahm die Zahl anderer Zelltypen ab, was die normale Gewebestruktur zerstörte. Diese Veränderungen traten auch in Gewebe auf, das weit vom sichtbaren Tumor entfernt war.
(Service - https://www.nature.com/articles/s41467-025-67557-z)
ZU APA0214 VOM 8.3.2024 - ++ THEMENBILD ++ Illustration zu den Thema Spital / Krankenhaus / Unfall / Krankheit / AUVA. Im Bild: Schriftzug "Spital" an einem Würfel beim Eingangsbereich des Traumazentrums Wien-Meidling, aufgenommen am Freitag, 08. März 2024.





