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"Chancenkontinent" - Meinl-Reisinger präsentierte "Afrikastrategie"

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Kooperation soll u.a. auch die Bereiche Bildung und Wissenschaft umfassen
©APA, GEORG HOCHMUTH, Hochmuth
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger hat am Mittwoch in Wien afrikanischen Botschafterinnen und Botschaftern die geplante österreichische "Afrikastrategie" präsentiert. "Schon heute zählen elf afrikanische Staaten zu den 20 am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt", ließ die NEOS-Politikerin nach dem Meinungsaustausch über ihr Büro wissen. Afrika biete als "Chancenkontinent" ein großes Potenzial, "insbesondere für ein exportorientiertes Land wie Österreich".

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Laut einer Mitteilung des Außenministeriums (BMEIA) wird die Kooperation im Rahmen der "Afrikastrategie", die noch heuer dem Nationalrat vorgelegt werden soll, neben Wirtschafts- und Migrationsfragen (etwa Bekämpfung von Schlepperei und Ermöglichung qualifizierter Zuwanderung in Mangelberufen) auch die Bereiche Bildung, Wissenschaft, Kultur & Umwelt umfassen.

"Rund ein Viertel der Weltbevölkerung wird bis 2050 in Afrika leben. In den Vereinten Nationen werden die afrikanischen Länder über etwas mehr als ein Viertel der Stimmen verfügen", erinnerte Meinl-Reisinger. So werde Afrika zu "einem unverzichtbaren Partner und Chancenkontinent".

"Was dort passiert, betrifft auch unsere Interessen in Europa und Österreich. Gemeinsam wollen wir daher partnerschaftlich in Wirtschaftsfragen sowie in der Migrations- und Sicherheitspolitik zusammenarbeiten und Stabilität, nachhaltige Entwicklung und wirtschaftliche Perspektiven in Afrika fördern." Besondere Chancen würden sich für österreichische Unternehmen in den Bereichen "Infrastruktur, Wassermanagement, Umwelttechnologien, Agribusiness und Tourismus" bieten, hieß es.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/Hochmuth/GEORG HOCHMUTH

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