von
In diesen sollen auch Erfahrungen, Erwartungen und konkrete Vorschläge aus der Schul-Praxis eingearbeitet werden. Der Plan soll Reformmaßnahmen vom Kindergarten über die Schulen bis zur Ausbildung der Pädagoginnen und Pädagogen enthalten.
Die Umfrage richtet sich an vier Gruppen: Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie alle anderen. Gefragt wird unter anderem nach konkreten Maßnahmen wie der Einführung von eigenen Fächern für Medienkompetenz, Demokratiebildung oder Wirtschafts- und Finanzbildung bzw. umgekehrt der Zusammenfassung von Fächern zu größeren Themenbereichen wie etwa von Biologie, Physik und Chemie zu Naturwissenschaften. Auch das künftige Stundenausmaß ist indirekt Thema - nämlich die Frage, ob zusätzliche Fächer tatsächlich auch zu zusätzlichen Stunden führen sollen oder im Gegenzug bei bestehenden Fächern gekürzt werden soll. Die Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer sollen auch die Wichtigkeit der im Unterricht vermittelten Kompetenzen reihen - also etwa ob sie digitale oder soziale Kompetenzen, Teamarbeit oder kritisches Denken etc. für wichtiger halten.
"Der Plan Zukunft soll nicht am Schreibtisch entstehen. Wir wollen bewusst die Perspektiven jener einbeziehen, die Schule täglich erleben und gestalten", so Wiederkehr in einer Aussendung. Die Ergebnisse der Umfrage sollen daher systematisch ausgewertet und in die Ausarbeitung des Reformkonzepts aufgenommen werden.






