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Ohne den Ausbau in China wäre die weltweite Atomkraft-Kapazität seit 2010 laut Bericht gesunken. Zugleich wuchsen die Erzeugungskapazitäten für Solarkraft in China zuletzt noch deutlich schneller als für Atom: Einem Zuwachs von 278 Gigawatt (GW) bei Photovoltaik standen 3,5 GW Zuwachs bei Nuklearkraft entgegen.
Im weltweiten Bau von Reaktoren dominiert Russland dem Bericht zufolge weitgehend den Markt - mit Ausnahme von China, das beim Ausbau stark auf heimische Technologie setzt. Die Anlagen blieben weitgehend abhängig von russischer Unterstützung, sagte der Herausgeber des Berichts, Mycle Schneider.
Der "World Nuclear Industry Status Report" wird jährlich von einem internationalen Team aus Wissenschaftern, Journalisten und anderen Experten erstellt. Er wird unter anderem vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung, den Grünen im Europaparlament und der Schweizerischen Energie-Stiftung finanziell gefördert.
(FILES) This picture taken on August 6, 2024 shows a general view inside the reactor containment vessel of the unit 7 reactor building at the Kashiwazaki-Kariwa nuclear power station in Kashiwazaki, in Japan's Niigata prefecture. The world's biggest nuclear power plant is set to restart on January 21, 2026, for the first time since the 2011 Fukushima disaster, its Japanese operator said, despite persistent safety concerns among residents. (Photo by Yuichi YAMAZAKI / AFP)






