von
Zu den wichtigen Festival-Preisen zählen etwa die Goldene Palme in Cannes, der Goldene Bär bei der Berlinale oder der Goldene Löwe des Filmfestivals Venedig. Neu ist auch, dass nicht mehr das Einsendeland, sondern der Film als Nominierter angeführt wird. In den Oscar-Sockel werde der Name der Regisseurin oder des Regisseurs mit dem Filmtitel eingraviert, hieß es.
In den Schauspiel-Sparten können künftig Darsteller für mehr als eine Rolle nominiert werden, wenn sie auf eine entsprechend hohe Stimmzahl kommen. Bisher war es nicht möglich, dass ein Schauspieler oder eine Schauspielerin in einer Sparte - als Hauptdarsteller oder Nebendarsteller - mehrfache Gewinnchancen hatte.
In anderen Sparten waren Doppel-Nominierungen bereits erlaubt. So wurde Steven Soderbergh 2001 für die Filme "Erin Brockovich" und "Traffic" als bester Regisseur nominiert und gewann den Regie-Oscar für "Traffic".
Mit Blick auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz schreibt die Filmakademie vor, dass Rollen nur nominiert werden können, wenn sie nachweislich von Menschen gespielt wurden. Die neuen Auflagen gelten auch für Drehbücher, die ebenfalls von Personen geschrieben sein müssen.




