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Zwei weitere Rückführungsflüge für Österreicher

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Am Mittwochabend waren erste Reisende zurückgekehrt
©APA/APA/MAX SLOVENCIK/MAX SLOVENCIK
Nach der Landung eines ersten Rückführungsfluges aus der Golfregion am Mittwochabend sind für Donnerstag zwei weitere Flüge geplant. Wie die Austrian Airlines (AUA) Donnerstagfrüh bekannt gaben, wird eine Maschine zunächst von der omanischen Hauptstadt Maskat nach Riad in Saudi-Arabien und dann weiter nach Wien fliegen. Aus Riad fliegt ein weiteres Flugzeug nach Österreich.

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Die Ankünfte sollen laut Webseite des Flughafens Wien-Schwechat am späten Donnerstagabend erfolgen. Laut den Informationen handelt es sich um eine Airbus A320neo mit 180 und eine Boeing 777 mit 300 Sitzplätzen. Der Start der Maschine aus Maskat ist für 17.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MEZ) geplant, hieß es auf der Webseite des Flughafens im Oman.

Das Außenministerium hatte in den vergangenen Tagen ausreisewillige Reisende aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) mit Bussen in den Oman bzw. nach Saudi-Arabien bringen lassen. Die Teams vor Ort werden nach Angaben von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) vom Jagdkommando des Bundesheeres sowie vom Polizei-Einsatzkommando Cobra unterstützt.

Die EU-Kommission koordiniert und unterstützt Repatriierungsflüge der EU-Staaten aus der Region, teilte sie am Donnerstag mit. Bisher sei sie an sechs Rückführungsflügen beteiligt gewesen, darunter auch nach Österreich. Diesen Unterstützungsmechanismus haben bis zum heutigen Donnerstag zehn EU-Mitgliedstaaten aktiviert: neben Österreich waren das Belgien, Bulgarien, Tschechien, Frankreich, Italien, Zypern, Luxemburg, Rumänien und die Slowakei.

In diesem Zusammenhang sei es auch möglich, einen Teil der Kosten von der Europäischen Union rückerstatten zu lassen, hieß es in der Mitteilung weiter. Falls mindestens 30 Prozent der verfügbaren Sitzplätze Bürgern anderer EU-Staaten zur Verfügung gestellt werden, kann die EU bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten erstatten.

Nach letzten Angaben des Außenministeriums sind knapp 18.000 Staatsbürger in der Krisenregion registriert, davon mehr als 2.000 Reisende. Am Mittwochabend konnten 151 Personen mit einem Charterflug aus Maskat nach Österreich zurückgebracht werden.

Gestern und heute hat das Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen (ERCC) der Europäischen Kommission die EU-Mitgliedstaaten bei der Organisation von sechs Rückführungsflügen unterstützt, die europäische Bürger sicher nach Bulgarien, Italien, Österreich und in die Slowakei zurückbringen. Weitere Rückführungsflüge im Rahmen des Verfahrens sind in den kommenden Tagen geplant, da immer mehr EU-Mitgliedstaaten sie aktiviert haben.

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