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Das Außenministerium verwies bezüglich des genauen Tätigkeitsbereichs der beiden ICE-Beamten auf die US-Botschaft, betonte aber zugleich: "Gemäß der Wiener Diplomatenkonvention dürfen sie diplomatische bzw. konsularische Aufgaben wahrnehmen, jedoch haben sie keine polizeilichen Befugnisse."
Von der US-Botschaft hieß es, dass "mehrere" US-Bundesbehörden zur Rechtsdurchsetzung in diplomatischen Einrichtungen der USA präsent seien, wobei sie "in Partnerschaft mit den Gastregierungen zusammenarbeiten". Aus dem Statement ging hervor, dass die Beamten einer ICE-Unterabteilung mit der Bezeichnung "Homeland Security Investigations" (HSI) angehören. Diese arbeite schon seit Jahren mit heimischen und internationalen Partnern daran, "die nationale und öffentliche Sicherheit zu schützen".
Im Fokus seien dabei grenzüberschreitende kriminelle Aktivitäten wie etwa Menschen- und Drogenschmuggel, Ausbeutung von Kindern, Wirtschaftskriminalität, Diebstahl von geistigem Eigentum oder auch die Rückführung von gestohlenen Kunstwerken und Antiquitäten, erläuterte die US-Botschaft.
APAJAE01 - 30042007 - WIEN - OESTERREICH: ZU APA AI - Ein Sicherheitsmann vor der US-Botschaft am Montag, 30. April 2007, in Wien. Die USA haben die Sicherheitsvorkehrungen um ihre Botschaft in der Boltzmanngasse in Wien-Alsergrund verstaerkt. Seit Ende Maerz ist der Stahlzaun fertig, dessen Bau Zeitungsberichten zufolge Ende 2006 Anrainer und Passanten veraergert hatte. APA-FOTO: ROBERT JAEGER
