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"Die Taliban haben ihre Zusagen zur Terrorismusbekämpfung immer wieder nicht eingehalten", hieß es in der Stellungnahme weiter. Die USA hatten nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 die Taliban durch einen internationalen Militäreinsatz entmachtet. Zwei Jahrzehnte später übernahmen sie aber in Kabul erneut die Macht, nachdem die US-Truppen aus dem Land abgezogen waren.
Der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Muhammad Asif hatte zuvor von einem "offenen Krieg" mit den Taliban gesprochen. Dem Konflikt waren am vergangenen Wochenende pakistanische Luftangriffe auf afghanisches Gebiet vorausgegangen. Pakistan bombardierte nach eigenen Angaben Taliban-Ziele in afghanischen Städten, darunter in der Hauptstadt Kabul und in Kandahar. Die afghanischen Taliban reagierten daraufhin am Donnerstag mit Gegenangriffen entlang der Grenze.
Hintergrund des Streits zwischen den ehemaligen Verbündeten ist vor allem der Vorwurf Pakistans, dass die seit 2021 wieder in Kabul herrschenden Taliban pakistanischen Extremisten aus demselben Lager Unterschlupf bieten. Die Taliban weisen das zurück. Das atomar bewaffnete Pakistan ist Afghanistan auch bei konventionellen Waffen weit überlegen. Das Land ist ein wichtiger Nicht-NATO-Verbündeter Washingtons.
Die Taliban sind jedoch versiert in der Guerillakriegsführung und führten jahrzehntelange Kämpfe mit von den USA geführten Streitkräften. Nachdem sich Washington 2021 plötzlich zurückzog, kamen die Taliban in Afghanistan wieder an die Macht. Im derzeitigen Konflikt mit Pakistan erklärten sie sich nun zu Verhandlungen bereit.






