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Wie die Lokalzeitung "Seattle Times" berichtete, mussten sich im Rahmen der Kontrolle insgesamt 44 Feuerwehrleute aufstellen und ausweisen. Ihnen sei zudem untersagt worden, Aufnahmen der Kontrolle zu machen. "Du hast hier draußen dein Leben riskiert, um die Gemeinschaft vor Ort zu retten", sagte ein Feuerwehrmann, der nicht namentlich genannt wurde, der "Seattle Times" und fügte hinzu: "Und so behandeln sie uns."
Die Feuerwehrleute waren im Einsatz gegen einen seit Juli wütenden Waldbrand, der bereits rund 3.600 Hektar an Vegetation zerstört hat und als "Bear Gulch Fire" bezeichnet wird. Nach Angaben der CBP (Customs and Border Protection) erfolgte die Kontrolle der Feuerwehrleute, nachdem mehrere Förster um eine Prüfung der Mitarbeiterlisten von privaten Feuerwehrfirmen gebeten hatten. Nach Angaben der CBP wurden zwei der kontrollierten Feuerwehrleute festgenommen, für die 42 weiteren wurde die Entlassung aus ihrem Arbeitsverhältnis angeordnet. Der Einsatz der Grenzschützer habe "die Brandbekämpfung in der Region nicht behindert".
Der demokratische Gouverneur von Washington, Bob Ferguson, erklärte in Onlinediensten, er habe Nachforschungen in der Angelegenheit angeordnet und sei "tief besorgt" über den Vorfall. US-Präsident Donald Trump fährt seit seinem Amtsantritt für seine zweite Amtszeit im Jänner einen strikten Migrationskurs mit Razzien und mehr Abschiebegefängnissen.