ABO

UNO-Generalsekretär lancierte Olympia-Friedensappell

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
UNO-Friedensbotschafterin Charlize Theron bei der Olympia-Eröffnung
UNO-Generalsekretär António Guterres hat zur Eröffnung der Winterspiele in Italien an den Geist des Olympischen Friedens appelliert. "Der einzige Kampf zwischen Nationen sollte auf dem Sportplatz stattfinden, nicht auf dem Schlachtfeld", mahnte Guterres in seiner am Freitag verbreiteten Botschaft. Er rief Konfliktparteien laut Kathpress zudem zu einer Waffenruhe auf. "Lasst uns gemeinsam streben - nach Gold, ja, aber noch mehr nach Frieden", sagte Guterres.

von

Ähnlich hatte Papst Leo XIV. erklärt, die Sportwettkämpfe weckten "die Hoffnung auf eine Welt in Frieden". Verantwortungsträger in aller Welt sollten die Gelegenheit nutzen, "um konkrete Gesten der Entspannung und des Dialogs zu setzen", sagte er vergangenen Sonntag. An der Olympia-Eröffnungsfeier in Mailand nahm die UNO-Friedensbotschafterin Charlize Theron teil; die Oscar-gekrönte Schauspielerin und Filmproduzentin hielt auch eine Rede.

Die Idee des Olympischen Friedens hat ihren Ursprung bereits in der Antike. Eine Vereinbarung zwischen den griechischen Stadtstaaten sollte den Athleten eine An- und Abreise unbehelligt von laufenden Fehden ermöglichen. Eine UNO-Resolution im Jahr 1993 griff den Gedanken wieder auf, blieb aber in der Praxis vielfach unbeachtet. Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo dauern bis 22. Februar.

Über die Autoren

Logo
Monatsabo ab € 21,75
Ähnliche Artikel
2048ALMAITVEUNZZNSWI314112341311241241412414124141241TIER