von
Einem Insider zufolge trifft der omanische Außenminister dazu am Freitag in Washington mit US-Vizepräsident JD Vance zusammen. Wie Trump in Washington weiter sagte, hat der Iran bisher nicht eingewilligt, auf den Besitz und den Erwerb von Atomwaffen zu verzichten. "Wir wollen, dass der Iran keine nuklearen Waffen besitzt, und genau diese wichtigen Worte sagen sie nicht".
Zugleich äußerte Trump sich mit Blick auf ein mögliches militärisches Vorgehen: Es wäre netter, wenn ein Militäreinsatz nicht nötig sei - "aber manchmal muss man es auf diesem Weg machen", sagte er. Trump betonte, dass er das "stärkste Militär der Welt" gerne nicht einsetzen wolle. Eine abschließende Entscheidung zum weiteren Kurs habe er bisher nicht gefällt.
Mitte des Monats hatte Trump noch eine Frist für einen Deal genannt. Vor Journalisten sagte er auf einem Flug mit der Air Force One, dass zehn bis 15 Tage ausreichend seien. Das sei "so ziemlich das Maximum".
Der Außenminister des Vermittlers Oman, Badr al-Bussaidi, macht unterdessen Hoffnung auf eine baldige Einigung zwischen den USA und dem Iran. "Der Frieden ist zum Greifen nah", schrieb er am Freitag nach einem Treffen mit US-Vizepräsident JD Vance auf X. Er freue sich auf "weitere und entscheidende" Fortschritte in den kommenden Tagen. Al-Bussaidi zufolge informierte er Vance über Details der Verhandlungen.
Zuletzt hatten die USA und der Iran am Donnerstag miteinander verhandelt. Am Montag wollen sie erneut zusammenkommen. Nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araqchi sind "technische Gespräche" bei der IAEA in Wien geplant.
Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Irans Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen.
Unterdessen plant Rubio für Anfang kommender Woche in Israel Gespräche über die Lage im Konflikt mit dem Iran. Geplant seien Treffen am Montag, am Dienstag werde Rubio in die USA zurückreisen, erklärte das Außenministerium in Washington am Freitag. Anders als üblich werde der Minister keine Reporter in seinem Flugzeug mitnehmen. Kurz zuvor hatte Washington Botschaftsmitarbeitern in Israel angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran eine Ausreise nahegelegt.
In Israel werde Rubio "eine Reihe regionaler Prioritäten besprechen, darunter den Iran, Libanon und die laufenden Bemühungen zur Umsetzung von Präsident Trumps 20-Punkte-Friedensplan für den Gazastreifen", erklärte Außenamtssprecher Tommy Pigott. Am Donnerstag hatten Vertreter der USA und des Iran erneut indirekte Atomgespräche geführt.
WASHINGTON, DC - FEBRUARY 27: U.S. President Donald Trump speaks to members of the media before he departs on Marine One on the South Lawn of the White House on February 27, 2026 in Washington, DC. Trump will deliver remarks in Corpus Christi, Texas before traveling to Florida to spend the weekend at his Mar-a-Lago resort. Andrew Harnik/Getty Images/AFP (Photo by Andrew Harnik / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)






