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Tote bei Protesten in Indonesien

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Proteste eskalieren immer mehr
©DAENG MANSUR, AFP, APA
Bei den seit Tagen anhaltenden Protesten in Indonesien hat es amtlichen Angaben zufolge weitere Todesfälle gegeben. Drei Menschen kamen ums Leben, nachdem Demonstranten das Parlamentsgebäude in der Provinz Süd-Sulawesi in Brand gesetzt hatten. Das teilte die indonesische Katastrophenschutzbehörde am Samstag mit. Fünf weitere Personen wurden demnach verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Freitag in der Hauptstadt von Süd-Sulawesi, Makassar.

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Die Nachrichtenagentur Antara meldete, die Todesopfer seien vermutlich in dem brennenden Gebäude eingeschlossen gewesen. Die landesweiten Proteste stellen die erste große Bewährungsprobe für die Regierung von Präsident Prabowo Subianto dar, der im Oktober sein Amt angetreten hatte.

Die Demonstrationen hatten am Montag in der Hauptstadt Jakarta begonnen und richteten sich vor allem gegen die Höhe von Abgeordneten-Gehältern. Am Freitag eskalierten die Proteste, nachdem ein gepanzertes Polizeifahrzeug den Fahrer eines Motorradtaxis erfasst hatte. Der Mann, der nicht an den Demonstrationen beteiligt gewesen sein soll, starb.

Am Freitag kam es örtlichen Medien zufolge in Jakarta vereinzelt zu Plünderungen. Aus den Großstädten Bandung und Yogyakarta wurden neue Demonstrationen gemeldet. Am Samstag gab es zunächst keine Anzeichen für neue Proteste in dem südostasiatischen Land.

The building of Makassar City Council and parked cars are set on fire during a protest in Makassar, South Sulawesi, on August 29, 2025. At least three people were killed by a fire started by protesters at the council building in eastern Indonesia's Makassar city, a local official told AFP on August 30, after demonstrations across the country following the death of a motorcycle taxi driver hit by a police vehicle. (Photo by DAENG MANSUR / AFP)

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