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Tepco teilte mit, die Anlage funktioniere nun normal und man warte auf die Zustimmung der japanischen Atomaufsichtsbehörde. Für den Konzern ist es die erste Wiederinbetriebnahme eines Reaktors seit der von ihm verursachten Kernschmelze in Fukushima vor knapp 15 Jahren.
Japan setzt nach einer langen Pause wieder verstärkt auf die Atomkraft, um die Energiesicherheit zu erhöhen und die Abhängigkeit von teuren Gas- und Kohleimporten zu verringern. Nach der Katastrophe von Fukushima hatte das Land alle seine 54 Reaktoren abgeschaltet. Mit dem Reaktor in Kashiwazaki-Kariwa wären dann 15 der 33 noch betriebsbereiten Anlagen wieder am Netz. Die Regierung von Premierministerin Sanae Takaichi treibt zudem den Bau neuer Reaktoren voran. Die Entwicklung wird auch international aufmerksam beobachtet, da Japan seine Zusammenarbeit mit den USA bei Atomreaktoren der neuen Generation ausbauen will. Damit wollen die beiden Verbündeten der Dominanz von China und Russland in der globalen Atomindustrie begegnen.




