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Der frühere iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif, der 2025 die Atomverhandlungen zwischen Teheran und Washington geleitet hatte, machte die USA für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich. Die USA hätten versucht, ihre Bedingungen für ein Abkommen zu "diktieren", erklärte Zarif am Sonntag auf X. Washington müsse lernen, dass sich Teheran keine Bedingungen stellen lasse.
Hochrangige Vertreter der USA und des Iran hatten am Samstag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad unter pakistanischer Vermittlung Gespräche für eine Friedenslösung aufgenommen. US-Vizepräsident JD Vance erklärte die Gespräche aber am Sonntag nach einem 21-stündigen Verhandlungsmarathon für vorerst gescheitert.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar Angriffe auf den Iran gestartet. Nach rund fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien vor wenigen Tagen auf eine zweiwöchige Feuerpause. In dieser Zeit soll unter Pakistans Vermittlung über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden.
A Pakistani official is pictured during the arrival of the US Vice President JD Vance for US-Iran peace talks in Islamabad on April 11, 2026. US Vice President JD Vance arrived in Islamabad on April 11 for talks with Iran that the Pakistani premier hosting the warring sides called a "make or break" effort to permanently halt weeks of fighting in the Middle East. (Photo by Jacquelyn MARTIN / POOL / AFP)





