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Skandal um dänischen Pfarrer und Kindesmissbrauchs-Aufnahmen

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In Dänemark hat der Fall eines Pfarrers für Empörung gesorgt, der von ihm zehntausendfach heruntergeladene Aufnahmen von Kindesmissbrauch mit dem "Sammeln von Briefmarken" verglich. Einem Bericht der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau zufolge gestand der 60-Jährige am Montag vor Gericht in Naestved, dass er rund 80.000 Bilder und 2.300 Filme mit Missbrauchsdarstellungen heruntergeladen hatte. Dies sei "wie Briefmarken sammeln - nur auf eine völlig falsche Art und Weise".

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Weiter sagte der suspendierte und später aus dem Dienst ausgeschiedene Gemeindepfarrer, er habe nie für das Material bezahlt und sich nie sexuell zu Kindern hingezogen gefühlt. Er habe jedoch eine "Pornosucht" entwickelt, nachdem er auf einen Link mit "verbotenen Bildern" geklickt habe. "Weil es verboten war, hatte es einen Reiz", sagte er. Was er getan habe, tue ihm "unglaublich leid".

Der Mann hatte vor seiner Kündigung Seelsorge-Gruppen für Kinder geleitet. Die Staatsanwaltschaft will laut Ritzau eine Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten zu beantragen.

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