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Anrainer im Norden Teherans berichteten von massiven Explosionen, die ganze Gebäude zum Zittern gebracht hätten. Menschen seien in Panik auf die Straße gelaufen. Einem lokalen Medienbericht zufolge wurden Ziele im wohlhabenden Stadtteil Niawaran angegriffen. Am Abend riefen auch Bewohner im Westen Teherans nach den Angriffen einander an, um sich zu versichern, dass sie noch am Leben seien, wie es weiter hieß. Laut Augenzeugen sei "überall Rauch", mehrere Einsatzwagen seien auf den Straßen. Details von offiziellen Stellen gab es zunächst nicht.
In der Nacht auf Samstag erschütterten zudem mehrere laute Explosionen die libanesische Hauptstadt Beirut. Binnen einer halben Stunde ereigneten sich mindestens zwei Explosionen, berichtete ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP. Die israelische Armee erklärte im Onlinedienst Telegram, sie habe "Einrichtungen" der vom Iran finanzierten Hisbollah-Miliz in Beirut angegriffen. Libanesische Medien berichteten von Attacken auf südliche Vororte der Hauptstadt.
Auch in der syrischen Hauptstadt Damaskus und Umgebung waren Explosionen zu hören. Dem syrischen Staatsfernsehen zufolge löse das Abfangen iranischer Raketen durch die israelische Luftabwehr die Detonationen aus. Unterdessen heulten in Bahrain dem dortigen Innenministerium zufolge die Warnsirenen.
Israel und die USA hatten Ende Februar den Iran gemeinsam angegriffen. Seitdem wurden Dutzende führende Vertreter aus Militär und Politik getötet, aber auch viele Zivilisten. Der Iran reagiert seither mit Raketenangriffen auf Israel und arabische Staaten am Golf.





