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Netanyahu empfing FPÖ-Europaabgeordneten Vilimsky

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Vilimsky freut sich über "Treffen historischen Ausmaßes"
©APA, GEORG HOCHMUTH
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat am Sonntag eine Delegation von Parlamentariern aus Ungarn, Österreich, Spanien und Frankreich empfangen und dabei den vermeintlichen Einfluss von Islamisten und radikalen Linken in Europa kritisiert, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA meldet. Teil der Delegation war auch der FPÖ-Delegationsleiter im Europaparlament, Harald Vilimsky, der von einem "Treffen historischen Ausmaßes" sprach.

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FPÖ-Politiker wurden bisher von Spitzenvertretern des Staates Israel gemieden, unter anderem aus Solidarität mit der jüdischen Gemeinde in Österreich. Diese verweigert die Kooperation mit Spitzenvertretern der größten österreichischen Parlamentspartei unter Verweis auf zahlreiche antisemitische Vorfälle innerhalb der Partei.

"Erstmals in der Geschichte der Freiheitlichen Partei wurde mit Harald Vilimsky ein Repräsentant offiziell von der israelischen Regierung und auch persönlich vom Ministerpräsidenten empfangen", teilte der Europaabgeordnete nun mit. Das Treffen habe rund 45 Minuten gedauert, so Vilimsky. Er habe an ihm mit einem Vertreter aus Spanien und Frankreich aus der Gruppe der Patrioten im EU-Parlament teilgenommen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs seien der radikale Islam und die expansive Strategie des Iran gestanden. Netanyahu habe dabei mit einer "messerscharfen Analyse" beeindruckt, so Vilimsky. Israel bezeichnete er als "Schutzwall vor expansiven islamistischen Tendenzen". Es reiche nicht, nur dem Antisemitismus entschieden entgegenzutreten, sondern man müsse dies aktiv gegenüber "den linken politischen Kräften in ganz Europa, die der radikalen Islamisierung Vorschub leisten" tun.

Netanyahu stieß laut ANSA ins selbe Horn. Er sprach bei dem Treffen von einem "Angriff auf die westliche jüdisch-christliche Zivilisation", ausgeführt vom radikalen Islam in Zusammenarbeit mit der radikalen Linken. Obwohl diese beiden Kräfte eigentlich Gegner sein sollten, "eint sie eine Sache: Der Hass auf Israel und die Juden", betonte der rechtsgerichtete Regierungschef. Seiner Ansicht nach haben einige europäische Staaten "ihre Grenzen ohne jegliche Kontrolle geöffnet".

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