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Ankara will nun mit den Bündnispartnern beraten und behält sich das Recht auf Gegenmaßnahmen vor. Bis dato verhält sich die Türkei im Krieg gegen den Iran neutral und hat sich lange um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemüht. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte sich am Wochenende besorgt über die amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran gezeigt und alle Seiten zur Zurückhaltung aufgerufen. Er warnte, der Nahe Osten könnte zu einem "Feuerring" werden, sollte der Konflikt nicht eingedämmt werden.
Außerdem feuerten die iranischen Streitkräfte nach eigenen Angaben Raketen auf Stellungen kurdischer Gruppen im Irak ab. In der autonomen kurdischen Region im Nordirak seien Hauptquartiere "separatistischer" Gruppen attackiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk unter Berufung auf die mächtigen Revolutionsgarden. Die Angriffe erfolgten Mittwochfrüh.
Das "Wall Street Journal" hatte am Vortag unter Berufung auf US-Regierungsvertreter berichtet, dass US-Präsident Donald Trump mit Kurdenführern im Irak telefoniert und über die weiteren Schritte im Krieg gegen den Iran gesprochen habe. Trump soll demnach erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen. Die irakischen Kurden haben zahlreiche Kämpfer an der Grenze zum benachbarten Iran stationiert und auch Verbindungen zur kurdischen Minderheit im Iran.
Die Kurden sind eine ethnische Gruppe mit schätzungsweise 30 Millionen Mitgliedern, die vor allem im Irak, im Iran sowie in Syrien und der Türkei leben. Sie kämpfen seit Jahrzehnten für einen eigenen Staat und wurden lange im Irak wie auch im Iran verfolgt und unterdrückt. Die autonome Kurdenregion im Irak entstand nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein im Jahr 2003.
This photograph shows a NATO logo as part of an informal meeting of NATO Ministers of Foreign Affairs, at the NEST Convention Center in Antalya on May 14, 2025. Foreign ministers from NATO countries gather in the Turkish coastal city of Antalya where they are expected to discuss ramping up defence spending, hours before the Russia-Ukraine talks are supposed to get underway. (Photo by Ozan KOSE / AFP)






