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Darunter seien drei libanesische Armeesoldaten. Israel sei während des Einsatzes rund 40 Luftangriffe in dem Gebiet geflogen. NNA und libanesische Medien berichteten, vier israelische Apache-Kampfhubschrauber seien in dem Gebiet gelandet. Israels Armee ließ wissen, man werde "Tag und Nacht" versuchen, getötete und vermisste Israelis nach Hause zu holen.
Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz teilte mit, vier israelische Armee-Hubschrauber seien von Syrien aus in den östlichen Libanon geflogen und hätten dort eine Infanterie-Einheit abgesetzt. Diese sei dann ins Dorf Al-Nabi Sheet vorgedrungen und habe sich an einem Friedhof einen Schusswechsel mit Hisbollah-Kämpfern geliefert. Das Kommando sei dann nach schweren Gefechten mit Hilfe von parallelen israelischen Luftangriffen wieder abgezogen.
Die libanesische Zeitung "L'Orient-Le Jour" berichtete, rund acht israelische Soldaten seien bei dem nächtlichen Einsatz am Boden im Einsatz gewesen. Dem Bericht zufolge sollen sie auch Gräber auf dem Friedhof in Al-Nabi Sheet durchsucht haben. Unabhängig bestätigen ließen sich diese Berichte nicht.
Der israelische Soldat Arad war vor 40 Jahren in einem Kampfflugzeug im Libanon abgestürzt. Israel gelang es trotz jahrzehntelanger Bemühungen nie, ihn zu befreien. Sein ungeklärtes Schicksal bewegt die Öffentlichkeit bis heute. Eine würdige Beerdigung ist für Israelis aus religiösen, menschlichen und gesellschaftlichen Gründen von größter Wichtigkeit. Dies gilt insbesondere auch für gefallene Soldaten. Die Armee hat einen Kodex, der vorsieht, dass Soldaten "nicht zurückgelassen" werden - weder lebend noch tot. Dieses Versprechen soll auch die Moral der Truppe stärken.
Seit dem jüngsten Wiederaufflammen der Kämpfe im Libanon rund um den Iran-Krieg war der Einsatz in Al-Nabi Sheet einer der Angriffe mit den meisten Toten. Am Samstag flog Israel weitere Angriffe. Insgesamt sind seit Montag bei israelischen Angriffen im Libanon mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Auslöser der schweren Bombardements war der Beschuss Israels mit Raketen und Drohnen durch die vom Iran unterstütze Hisbollah-Miliz im Libanon.
Die israelische Armee flog nach eigenen Angaben am Samstag erneute Luftangriffe auf die Hisbollah-Miliz. Ziel der "weiteren Angriffswelle" seien "Raketenwerfer, Waffenlager und weitere militärische Einrichtungen" der pro-iranischen Kämpfer in verschiedenen Gebieten im Südlibanon und in der Bekaa-Ebene gewesen, erklärten Israels Streitkräfte am Samstag.
Die israelische Armee erklärte, bei den Angriffen am Freitag seien Kommandanten der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan-Brigade sowie zwei Kommandozentralen der Brigade im Gebiet rund um die südlibanesische Ortschaft Majdal Selem attackiert worden. Die Kommandanten seien für "mehrere Angriffe" auf israelische Soldaten und Zivilisten verantwortlich. Angaben zu getöteten Soldaten machte die Armee zunächst nicht.
Zu den Angriffen, die Israel am Vortag auf die Region um die Stadt Baalbek geflogen hatte, erklärte das libanesische Gesundheitsministerium, neben den 16 Getöteten seien 35 weitere Menschen verletzt worden. Am Freitag war noch von neun Toten die Rede gewesen.
Die für den Libanon zuständige UNO-Gesandte Jeanine Hennis-Plasschaert rief unterdessen zu Gesprächen zwischen dem Libanon und Israel auf. Diese könnten "entscheidend" sein, um es "kommenden Generationen zu ersparen, immer wieder den gleichen Albtraum zu durchleben", erklärte sie. Die Gefechte im Libanon müssten aufhören, schrieb sie weiter und fügte an: "Zu viele Menschen drohen zu leiden."
Nach dem Beginn der massiven US-israelischen Angriffe auf den Iran am Samstag hatte sich der Krieg am Montag auf den Libanon ausgeweitet. Nachdem die vom Iran unterstützte und finanzierte Miliz Raketen auf Israel abgefeuert hatte, beschoss die israelische Armee Ziele im Libanon. Die israelische Armee beabsichtigt nach eigenen Angaben die Einrichtung einer Pufferzone im Südlibanon.
Die Hisbollah rief indes die Bewohner einer nordisraelischen Stadt am Samstag zur sofortigen Evakuierung auf. "Warnung. Alle Einwohner von Kiryat Shmona sind aufgefordert, den Ort unverzüglich zu verlassen. Begeben Sie sich in den Süden", hieß es in einer Erklärung der Gruppe. Welche Maßnahmen gegen die grenznahe Stadt geplant seien, ließ die Hisbollah offen. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte die Bevölkerung im Norden dagegen wiederholt aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Das israelische Militär werde die Menschen schützen.
Rubble of destroyed buildings is seen at the site of an Israeli airstrike that targeted Haret Hreik neighbourhood in Beirut's southern suburbs, on March 7, 2026. Lebanese official media reported on March 7 that clashes had erupted as Israeli forces attempted a landing operation along the Lebanon-Syria border, with militant group Hezbollah saying its fighters were involved. There was no immediate comment from the Israeli military, which has launched numerous strikes and sent ground troops into Lebanon since Tehran-backed group Hezbollah fired missiles at Israel on March 2 to avenge the killing of Iranian supreme leader Ali Khamenei. (Photo by AFP)





