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Mehrere Tote bei russischen Angriffen auf Charkiw

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Wieder sorgten russisiche Raketen für Tod und Zerstörung
©APA/APA/AFP/SERGEY BOBOK
Bei einem russischen Raketenangriff auf Charkiw hat es mindestens sieben Tote gegeben. Darunter seien zwei Kinder, erklärte Regionalgouverneur Oleh Synjehubow am Samstag auf Telegram. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei beschädigt worden. Eine Stellungnahme aus Moskau lag zunächst nicht vor. Russland hat Vorwürfe, auf Zivilisten zu zielen, wiederholt zurückgewiesen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte unterdessen vor einer russischen Frühlingsoffensive.

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Er äußerte sich während einer Reise in die umkämpfte Region Donezk im Osten des Landes. Die Offensive werde gerade vorbereitet und es sei wichtig, dass die Verteidigungspositionen ausgebaut und die ukrainischen Soldaten gut ausgerüstet seien für den Fall, sagte Selenskyj am Freitag in seiner abendlichen Videoansprache - diesmal aus der Stadt Druschkiwka, gut 20 Kilometer von der Front entfernt.

Zuvor hatte Selenskyj mehrere Kommandopunkte der Ukrainer in der Region besucht, Soldaten ausgezeichnet und sich von den Offizieren ein Lagebild geben lassen, wie aus verschiedenen Beiträgen in sozialen Netzwerken des Präsidenten hervorgeht. Es ist nicht die erste Reise Selenskyjs ins Frontgebiet. Die Region Donezk ist schwer umkämpft, die Ukrainer halten noch etwa ein Fünftel des Territoriums, darunter aber auch den gut ausgebauten Verteidigungsgürtel um das Ballungsgebiet rund um Slowjansk und Kramatorsk.

Nach längerer Pause verhandeln Moskau und Kiew inzwischen wieder über einen Weg zur Beendigung des Kriegs. Russland fordert dabei für ein Ende der seit mehr als vier Jahre andauernden Kampfhandlungen den Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dieser Region. Kiew lehnt diese Forderung ab.

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