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Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hatte die EU-Delegation am Bahnhof von Kiew begrüßt. Die starke europäische Präsenz zeige, dass es unausweichlich sei, Russland für seine Gräueltaten zur Rechenschaft zu ziehen, erklärte Sybiha. "Eine umfassende Aufklärung der russischen Verbrechen ist unerlässlich, um die Gerechtigkeit in Europa wiederherzustellen", betonte er.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul wertete den Besuch als klares Signal: "Die Ukrainerinnen und Ukrainer sind Teil unserer europäischen Familie". Die Botschaft an Russland laute zudem, dass die Verantwortlichen für diesen Krieg und die begangenen Verbrechen nicht ungestraft davonkommen dürften.
Die Kleinstadt Butscha war in den ersten Kriegstagen im Frühjahr 2022 von russischen Truppen besetzt worden. Nach ihrer Befreiung durch die ukrainischen Streitkräfte wurden in den Straßen getötete Zivilisten gefunden - manche mit gefesselten Händen. Die Stadt wurde damit zum Symbol für russische Kriegsverbrechen.
Die Vereinten Nationen bestätigten später in einem Bericht den Tod von Dutzenden Zivilisten. Russische Offizielle weisen den Vorwurf eines Kriegsverbrechens bis heute zurück und sprechen von einer Inszenierung. Ukrainischen Angaben zufolge wurden in Butscha mehr als 400 tote Zivilisten registriert. In der Region insgesamt waren es mehr als 1.300 - darunter mehr als 700, die erschossen wurden.
In this handout photograph taken and released by the Ukrainian Foreign Ministry in Kyiv on March 31, 2026, Ukraine's Foreign Minister Andrii Sybiha (R) welcomes EU High Representative and Vice-President for Foreign Affairs and Security Policy Kaja Kallas at the start of her visit to Ukraine, amid the Russian invasion of Ukraine. (Photo by HANDOUT / UKRAINIAN FOREIGN MINISTRY / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / UKRAINIAN FOREIGN MINISTRY" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS






