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55 Militärs aus Kuba und Venezuela bei US-Attacke getötet

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Beim US-Militäreinsatz zur Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro sind laut Behörden 55 Militärangehörige aus Kuba und Venezuela getötet worden. Am Dienstag veröffentlichte die kubanische Regierung nähere Angaben wie Namen und Dienstgrade zu 32 getöteten Kubanern, nachdem zuvor die venezolanische Armee die Zahl von 23 Getöteten in ihren Reihen bekannt gegeben hatte. Caracas und Havanna arbeiten seit Jahren eng in strategischen Bereichen zusammen.

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Nach Angaben des Pentagon in Washington waren bei dem Angriff in der Nacht auf Samstag 200 US-Soldaten im Einsatz, kein US-Soldat wurde verletzt oder getötet. Das US-Militär hatte Maduro und dessen Frau in Caracas gefangen genommen und in die USA gebracht. Der 63-Jährige ist dort wegen "Drogenterrorismus" angeklagt und muss sich vor einem Gericht in New York verantworten.

SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler verurteilte Dienstagabend in der ZiB des ORF die US-Attacke auf Venezuela. Washington habe Völkerrecht gebrochen und das Gewaltverbot der UNO ausgehebelt. Dafür brauche es "klare Worte", so der SPÖ-Chef. Als neutrales Land "stehen wir nicht auf der Seite eines Landes, einer Macht, sondern wir stehen auf der Seite des internationalen Rechts", sagte Babler.

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