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Wien hat nun offiziell das ESC-Zepter übernommen

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Ich geh mit einer Laterne: Die ESC-Gastgeber Cramer und Ludwig
©APA, GEORG HOCHMUTH
Jetzt ist es fix: Wien ist seit Montagabend ganz offiziell die neue Ausrichterstadt des Eurovision Song Contest. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) erhielt im Rathaus die ESC-Insignien aus den Händen seines Baseler Amtskollegen Conradin Cramer - und eine Fasnachtslaterne mit dem Antlitz von JJ. Zum Auftakt der Halbfinalauslosung für das musikalische Megaevent, das im Mai in der Wiener Stadthalle über die Bühne geht, vollzogen die beiden Stadtchefs zunächst die Übergabe.

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Die fastnachtsaffine Rheinstadt Basel ließ sich dabei nicht lumpen und bot vor der eigentlichen Fernsehübertragung neben Regierungspräsident Cramer auch einen ganzen Faschingstrupp auf, inklusive Trommlern und Pfeiferinnen. Diese spielten nicht nur Fastnachtsmärsche, sondern auch die ESC-Kennmelodie, Marc-Antoine Charpentiers "Te Deum".

Neben der Musik hatten die Baseler dabei besagte Brauchtumsleuchte im Gepäck, auf der die österreichische ESC-Lichtgestalt JJ nicht alleine ist. Die Rückseite ziert der Baseler Fastnachtsnarr Ueli, der vor dem einträchtigen Duo aus Wiener Staatsoper und Baseler Münster steht, begleitet vom ESC-Slogan "United by Music". Der Leuchtkörper werde in der Wiener Stadthalle als ESC-Austragungslocation sein neues Zuhause finden, kündigte Bürgermeister Ludwig an.

Mit der Weitergabe des ESC-Feuers hat Wien nun also ganz offiziell nicht nur die Laterne, sondern auch das Zepter des ESC in der Hand. "Es ist ein schönes Zeichen der Verbundenheit", freute sich Ludwig über den hohen Besuch aus Basel und überreichte seinem Amtskollegen als Dankeschön eine goldene Untertasse. Der unterstrich im Gegenzug die Gemeinsamkeiten zwischen Basel und Wien, nicht zuletzt dank der Kooperation im Rahmen der Fußball-EM 2008. Spätestens seit damals sei klar: "Wir sind hervorragende Gastgeber als Städte."

Diese Fähigkeit wolle man im Mai wieder ausspielen, zeigte sich Ludwig zuversichtlich. "Gerade in Zeiten, in denen es Krisen und Kriege gibt, ist der Song Contest etwas Wunderbares." Schließlich werde man durch das Event zeigen, dass Menschen durch Musik vereint werden könnten.

"Wir wollen von Basel lernen", zollte auch ORF-Generaldirektor Roland Weißmann der Ausrichterstadt 2025 seinen Respekt: "Der ORF wird dafür all seine Kraft, seine Möglichkeiten und sein Potenzial zur Verfügung stellen."

"Das Ganze ist eine Chance für Wissenstransfer", unterstrich nicht zuletzt Martin Green als Executive Producer des ESC vonseiten der Rundfunkunion EBU die Bedeutung des Treffens am Montag: "Wir können die kommenden Monate kaum erwarten."

(S E R V I C E - www.eurovision.tv)

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