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Tickets für Wiener ESC-Shows in "Rekordzeit" weg

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Nach der Semifinal-Auslosung startete die Balgerei um die Tickets
Nachdem am Montag Wien offiziell das ESC-Staffelholz von der "Host City 2025", Basel, übernommen hat, startete tags darauf um 13 Uhr der Vorverkauf für die insgesamt neun Shows in der Wiener Stadthalle im Mai. Kurz nach Verkaufsstart waren die Online-"Warteräume" zu den Shows mit registrierten, potenziellen Kartenkäufern dicht bevölkert. Vor allem die Abendshows waren in "Rekordzeit" ausgebucht: Das Finale in 14 Minuten, die beiden Halbfinale binnen 20 Minuten, hieß es.

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In den Warteräumen fanden sich die Interessentinnen und Interessenten wieder, nachdem sie möglichst pünktlich die personalisierte Seite aufgerufen hatten: "Bitte bleiben Sie geduldig - bald sind Sie an der Reihe", war dort u.a. zu lesen. Nach einer Wartezeit von bis zu 20 Minuten ging es dann für die Glücklicheren weiter. Allerdings waren in der Folge die Aussichten auf Erfolg bei den drei Abendshows oder die Probe für das Finale am Nachmittag des Samstages (16. Mai) schon eher gering. Anders die Situation bei den "Semi-Final Afternoon Previews" am Dienstag (12. Mai) und Donnerstag (14. Mai) vor den Ausscheidungsshows für das Finale, wie ein Rundruf der APA offenbarte.

Für den Direktor des Eurovision Song Contest, Martin Green, war "die Resonanz phänomenal", hieß es in einer Aussendung der Veranstalter: "Für alle, die sich registriert haben und keine Tickets für ihre Wunschshow bekommen konnten, wird es später im Frühjahr weitere Möglichkeiten geben." Darüber hinaus kündigte Green betont kryptisch "sehr bald eine spannende Ankündigung" für all jene an, die den ESC "näher an ihrem Zuhause erleben möchten".

Von einem "überwältigenden Interesse an allen neun Shows" sprach der Executive Producer für den ESC aufseiten des ORF, Michael Krön. Sein Dank galt auch dem Partner bei der Abwicklung des Ticketverkaufs, der Firma oeticket. Auch nach sieben Jahrzehnten - der Wiener ESC markiert die 70. Ausgabe des weltgrößten Musikwettbewerbes - verbinde das Event Menschen: "Das ist schön zu sehen und motiviert uns natürlich umso mehr, die beste Show abzuliefern."

Traditionell sind die ESC-Shows - vor Publikum wird in der Stadthalle erstmals am 11. Mai ab 21.00 Uhr beim "First Semi-Final Evening Preview" performt - stark überbucht. Hunderttausende Interessentinnen und Interessenten hatten sich bis Fristende am 18. Dezember registriert. In den Tagen vor der ersten Ticketverkaufswelle ergingen Warnungen seitens der Veranstalter - dem ORF und der EBU -, sowie vom Innenministerium, der Stadt Wien und der Plattform "Watchlist Internet" an Kaufwillige, sich nicht von vermeintlich verlockenden Angeboten oder "Geheimkontingenten" in sozialen Netzwerken und auf Onlineplattformen locken zu lassen. Nur auf der offiziellen Webseite von www.oeticket.com/artist/eurovision-song-contest/ wurden dann die echten ersten Karten für die Shows freigeschaltet, wobei pro Person nach dem Prinzip first-come, first-served maximal vier Tickets gekauft werden konnten.

Song-Contest-Fans können nicht nur den eigentlichen drei Finalshows beiwohnen. Es gibt auch Tickets für die drei Evening-Preview-Shows, die jeweils am Vorabend gleich einer Generalprobe abgehalten werden, und für die ebenfalls drei familienfreundlichen Nachmittagsshows unmittelbar vor den Abendshows. Die Preisspanne ist dementsprechend weit: So kosten bei den Nachmittagsveranstaltungen die billigsten Karten 15 Euro, für den Golden Circle am Finalabend sind hingegen im teuersten Fall 360 Euro zu berappen.

(S E R V I C E - www.eurovision.tv)

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