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"Es ist, als wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für uns gekommen", betont Mumford. "Als hätten wir die erste Runde hinter uns und nun unseren eigenen Rhythmus gefunden." Es sei an der Zeit, sich wieder voll hineinzuknien. Keyboarder Ben Lovett ergänzt zustimmend: "Als wären wir eine neue Band – das ist sehr belebend."
Vielleicht klingen die 14 neuen Songs deshalb so persönlich, frisch und jung. Viele der Lieder entstanden "on the road", auch dank immer besserer technischer Möglichkeiten. Aufgenommen wurden die Tracks für "Prizefighter" in nur zehn Studiotagen, geschrieben und vorbereitet aber unterwegs, teils auf Tournee. "Es ist schon komisch, wie viel man mit seinem Handy schreiben kann", sagt Lovett. "Das ist etwas unheimlich."
Tatsächlich seien Sprachmemos mit Kollegen oft der Funken gewesen, der das Feuer für einen neuen Song entfacht habe. "Ich habe gerade noch mit Aaron Dessner darüber gesprochen, wie wir so kleine Momente einfangen konnten", berichtet Mumford. Der The-National-Gitarrist Dessner hat die neue Platte produziert, mitgewirkt haben auf "Prizefighter" aber auch Hozier bei der ersten Single "Rubber Band Man", Gracie Abrams bei "Badlands" und Chris Stapleton beim verletzlich klingenden Album-Opener "Here".





