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So sehen laut einer repräsentativen Befragung im Auftrag des ORF 79 Prozent das Megaevent als gute Möglichkeit, Österreich im Hinblick auf Image und Wertschöpfung in der Welt zu repräsentieren. Und gar 94 Prozent der Befragten über 16 Jahre wissen, dass der ESC heuer in Wien stattfindet. Und 73 Prozent gehen davon aus, dass der Song Contest Österreichs Bekanntheitsgrad steigern und den Tourismus befeuern kann. 60 Prozent macht der Umstand stolz auf Österreich.
Alles also eitel Sonnenschein, wenn am Montag im Stadtsenatssitzungssaal des Wiener Rathauses Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) von seinem Baseler Amtskollegen Conradin Cramer (Liberal-Demokratische Partei) offiziell die ESC-Insignien übernimmt, bevor es an die Auslosung der Halbfinalstartplätze geht. Live von ORF 1 übertragen, geht es ab 18.25 Uhr also darum, in welcher der beiden Halbfinalsendungen am 12. respektive 14. Mai in der Wiener Stadthalle jene 30 antreten, die nicht wie Gastgeber Österreich und die heuer nach Spaniens Rückzug "Big Four" Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien einen fixen Finalplatz haben.
Nach diesem für die ESC-Fangemeinde nervenzerfetzenden Event geht es tags darauf gleich ebenso spannend weiter, wenn am 13. Jänner ab 13 Uhr die erste Tickettranche für jene zum Verkauf gestellt wird, die sich bis 18. Dezember offiziell als potenzielle Käufer registriert hatten. Für die registrierten Fans geht es nun aber auf der offiziellen Webseite von oeticket www.oeticket.com/artist/eurovision-song-contest/ los.
Dabei kommen Karten für alle neun ESC-Shows - neben den eigentlichen drei Finalshows auch die "Evening-Preview-Show" bezeichneten, gleichsam als Generalproben zu verstehenden sowie die familienfreundlichen Nachmittagsshows unmittelbar vor dem abendlichen Einsatz - in den Verkauf. Für die Nachmittagsveranstaltungen kosten die billigsten Karten 15 Euro, für den Golden Circle am Finalabend sind im teuersten Fall 360 Euro zu berappen.
