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Beim Kindersitz oder der Babywanne kommt es aber auch darauf an, wie sie im Auto platziert wird. Denn Kinder dürfen bis zum Alter von 15 Monaten - unabhängig von ihrer Größe - nicht mit Blick in Fahrtrichtung transportiert werden.
Grundsätzlich sollte man auch Kindern bis hin zu einem Alter von zwei Jahren nicht in Fahrtrichtung mitfahren lassen, raten Expertinnen und Experten. Der Grund: Durch ihre verhältnismäßig großen und schweren Köpfe erleben Kinder bei plötzlichen Bremsmanövern oder Auffahrunfällen besonders große Belastungen im Bereich der Nackenwirbelsäule. Mit entsprechendem Verletzungsrisiko. Einige Hersteller haben die Rückwärtssitze - auch Reboarder genannt - auch für Kinder bis zu vier Jahren im Angebot.
Zusätzlich dazu müssen Kinder gut im Sitz angeschnallt sein. Die Gebrauchsanleitung kann dabei hilfreich sein, damit das Kind nicht falsch oder unzureichend befestigt wird. Beratung beim Kindersitzkauf hilft, späteren Problemen aus dem Weg zu gehen. Denn nicht jedes Modell passt auch gut in jedes Auto. Und auch bei der Befestigung mit Gurten und Isofix kommt es laut Expertinnen und Experten häufiger zu vermeidbaren Problemen.
Zufriedene Kinder fahren lieber Auto und sorgen für weniger Unruhe auf Reisen. Das kommt auch den Großen im Auto zugute. Deswegen lässt sich laut Expertinnen und Experten jenseits von Technik einiges tun, um gut und sicher voranzukommen. Dazu gehört etwa:
ILLUSTRATION - Kindersicherheit im Auto beginnt mit dem passenden Sitz und der richtigen Befestigung. (zu dpa: «Kinder im Auto: So geht es sicher und mit guter Laune») Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++






