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Manche waren mit Altersempfehlungen gekennzeichnet, einige wurden bereits für Babys ab dem 7. Monat angeraten. Die Inhaltsstoffe waren aber nicht immer kindgerecht: Der Zuckergehalt der einzelnen Produkte lag zwischen 0,9 und 30,8 Gramm pro 100 Gramm. Die Süße, die laut Werbeaufschriften aus Früchten und Gemüse kommen sollte, stammte bei 26 der 68 Produkte aus Saftkonzentraten. Sechs Produkte enthielten sogar zugesetzten Zucker oder Sirup. Auch beim Fettgehalt gab es große Unterschiede: Er lag zwischen 0,7 und 30 Prozent. Der Energiegehalt pro 100 Gramm bewegte sich zwischen 324 und 531 kcal.
Fünf Produkte wiesen einen mittleren, eines sogar einen hohen Salzgehalt auf. Bei sieben Produkten wurde mit Aromen, bei zweien mit Farbstoffen nachgeholfen. Bei vier Snacks fanden sich Säureregulatoren auf der Zutatenliste, bei einem Emulgatoren. Ein durchschnittlicher Snack wiegt 30 Gramm, die Kosten lagen zwischen 75 Cent und 2,99 Euro pro Packung - umgerechnet auf 100 Gramm variierten die Preise von 1,25 bis zu beachtlichen 9,93 Euro.
Fazit der Verbraucherschützer: Fertige obst- oder gemüsehaltige Knabbersnacks wirken zwar gesund, sind aber hoch verarbeitet. Saftkonzentrate würden den Zuckergehalt erhöhen und Kinder schon früh an den süßen Geschmack gewöhnen. Ab und zu dazu zu greifen, sei unproblematisch, aber im Normalfall sei es empfehlenswert, salzarmen Getreidesnacks und frischem Obst oder Gemüse den Vorzug zu geben.
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