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Die Kampagne #GoRed Austria verfolgt das Ziel, dass mehr Frauen ihre kardialen Risikofaktoren kennen, medizinisches Personal frauenspezifische Symptome und Risiken konsequent berücksichtigt und Politik wie Gesundheitswesen gezielt in Prävention und Forschung zur Frauenherzgesundheit investieren. Denn viele Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen könnten vermieden werden.
"Um auf die Herzgesundheit von Frauen aufmerksam zu machen, setzen wir am 6. Februar gemeinsam ein Zeichen! Wir laden alle Frauen und Männer in Österreich ein, sichtbar für Frauenherzgesundheit einzustehen", so die Initiatorinnen von #GoRed Austria, Erika Sander, Gudrun Kreutner-Reisinger, Anna Rab und Kristina Hentschel. Als Symbol tragen Mitwirkende am 6. Februar ein rotes Kleidungsstück oder Accessoire und posten ein Foto in den Sozialen Medien mit dem Hashtag #GoRedAustria und #frauenherzenschlagenanders.
Denkt man an Herzinfarkt, stellt man sich häufig starke Schmerzen in der Brust vor. Doch bei Frauen sehen die Symptome oft ganz anders aus: ungewöhnliche Müdigkeit, Atemnot, Übelkeit oder Erbrechen, Druck im Rücken, Nacken oder Oberbauch, Schwindel oder kalter Schweiß. Frauen erkennen diese Symptome oft nicht und tun sie als etwas anderes ab.
Die Auswirkungen verspäteter Diagnosen sind nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich relevant. Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen hohe direkte und indirekte Kosten durch Hospitalisierungen, Arbeitsausfälle und Langzeitfolgen. Studien zeigen, dass frühzeitige Prävention und gezielte Risikoerkennung Krankheitslast und Kosten deutlich reduzieren können.
