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Bin ich erkältet - oder grüßt schon der Heuschnupfen?

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Starke Niesattacken und juckender Rachen deuten auf eine Allergie hin
©APA, dpa, gms, Christin Klose
Wer Heuschnupfen hat, kennt ungetrübte Vorfreude auf den Frühling oft nicht: Dann beginnt wieder die Zeit, die ohne Allergietabletten und Taschentücher kaum zu überstehen ist.

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Hasel- und Erlenpollen sind in Teilen Osterreichs bereits unterwegs. Läuft Allergikern jetzt die Nase, müssen aber nicht zwangsläufig Pollen die Übeltäter sein. Es kann auch ein Infekt dahinterstecken, die Erkältungszeit ist noch nicht vorbei. Wie lässt sich beides unterscheiden?

Ein Anhaltspunkt ist die Farbe des Sekrets, das da im Taschentuch gelandet ist: Bei einer Erkältung ist es typischerweise gelblich bis grünlich, wie der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) erklärt.

Anders bei einem Heuschnupfen: Hier ist es in aller Regel klar. Oft ist das Sekret bei einer Allergie auch flüssiger, während es bei einem Infekt zäher ist - Stichwort: verstopfte Nase.

Niesen: Für eine Pollenallergie sprechen häufige, anfallsartige Niesattacken. Sie treten typischerweise draußen auf oder beim Verlassen eines Raumes, so der DAAB. Bei einer Erkältung hingegen tritt Niesen eher vereinzelt auf.

Jucken: Es kribbelt und juckt an Nase, Augen oder Rachen? Klingt ganz nach einer Pollenallergie. Denn eine Erkältung hat in aller Regel keine juckenden Schleimhäute im Gepäck.

Was insbesondere für alle, die auf früh fliegende Pollen reagieren, jetzt sinnvoll ist: (wieder) regelmäßig die Pollenflugvorhersagen checken. Auch das hilft bei der Einschätzung, ob die laufende Nase wohl dem Blütenstaub zuzuschreiben ist. Infos zum Pollenflug gibt die kostenlose "Pollen App" Polleninformationsdienst.

Pollenallergikerinnen und -allergiker können die lästigen Symptome mit sogenannten Antihistaminika lindern, die es in Form von Tabletten, Augentropfen und Nasensprays gibt. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um zu prüfen: Bin ich noch gut mit Allergiemedikamenten ausgestattet?

Wichtig: Die Medikamente sollten Betroffene nicht nur bei akuten Symptomen anwenden, sondern über die gesamte Dauer der Pollensaison hinweg, so der Allergieinformationsdienst des Helmholtz Zentrum München. Wann genau man am besten mit der Einnahme startet, bespricht man am vorzugsweise individuell mit Arzt oder Ärztin.

HAMBURG - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Christin Klose/Christin Klose

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