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"Eine Sanierung der Hermesvilla muss aus budgetären Gründen derzeit noch warten, selbstverständlich tragen wir dafür Sorge, dass der bauliche Zustand zu keiner Gefährdung führt", hieß es seitens der Behörde gegenüber dem Sender. Aus Sicherheitsgründen müsse das Gerüst jedenfalls vorerst stehen bleiben. Kritik äußerte gegenüber "Wien heute" der Restaurantbetreiber, der aufgrund der Einrüstung über einen Rückgang der Veranstaltungen - vornehmlich Hochzeiten - klagt.
Kritik kam am Sonntag auch von der Wiener FPÖ. Deren Kultursprecher Lukas Brucker forderte die Stadt auf, die Sanierung "umgehend in die Wege zu leiten und finanziell abzusichern, bevor dieses historische Wahrzeichen noch weiter verfällt". Auch für die Kultursprecherin der Wiener Volkspartei, Judith Edelmann, ist die Entwicklung nicht hinnehmbar: "Die Hermesvilla ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes Wiens. Dass ihre Sanierung seit Jahren immer wieder verschoben wird, zeigt ein besorgniserregendes Maß an Untätigkeit im Umgang mit historischen Kulturgütern." Sie forderte "ein rasches und verbindliches Vorgehen seitens der SPÖ-NEOS-Stadtregierung".
