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Anhaltende Kapazitätsengpässe bei Fluggeräten, die Ausdünnung regionaler Strecken insbesondere im deutschsprachigen Raum sowie eine anhaltende Diskussion um die Flugabgabe in Verbindung mit den Ticketpreisen würden das Marktumfeld in Europa prägen. "Trotz des Verlusts der Frankfurtstrecke sind wir ein erfolgreicher Regionalflughafen", hielt Geschäftsführer Marco Pernetta fest. Die Vorteile Innsbrucks seien die kurzen Wege, unbeschwertes Reisen und eine gute Erreichbarkeit. Es werde dennoch weiterhin daran gearbeitet, neben Wien ein weiteres internationales Drehkreuz "zu entwickeln."
Das Hauptgeschäft des Flughafens spielt sich jedenfalls weiterhin im Winter ab. Im ersten Quartal 2025 wurden mehr als 60 Prozent der Jahrespassagiere abgefertigt. Der Sommer gewinnt indes offenbar an Bedeutung. Mit 188.263 Passagieren wurden in den Monaten Mai bis Oktober um 6,4 Prozent mehr Reisende befördert als im Jahr davor. Die beliebtesten Destinationen waren 2025 London, Wien und Amsterdam.
Mit der heurigen Wintersaison indes zeigten sich die Verantwortlichen bereits zufrieden. Im Dezember 2025 wurde ein Passagierplus von 3,6 Prozent im Vorjahresvergleich verzeichnet. Trotz der Wetterkapriolen Anfang Jänner werde eine "positive Gesamtentwicklung bis Ostern" erwartet.
Der Flughafen Innsbruck befindet sich in Besitz der Innsbrucker Kommunalbetriebe (51 Prozent), dem Land Tirol (24,5 Prozent) sowie der Stadt Innsbruck (24,5 Prozent). Im Jahr 2024 lag der Gesamtumsatz bei knapp 42 Mio. Euro und das Ergebnis vor Steuern bei 6,2 Mio. Euro. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 werden für den Sommer erwartet.
