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Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) betonte, dass Kulinarik zu Wien gehöre wie Kunst und Kultur. 40 Prozent der Gäste in der Stadt würden über den Flughafen in Schwechat an- und abreisen, der eine "Visitenkarte" sei. Airport-Vorstandsdirektor Julian Jäger lüftete das Geheimnis, welche Gastronomiepartner künftig in der Süderweiterung (die Kosten sind mit 420 Millionen Euro veranschlagt, die Arbeiten "im Zeitplan") vertreten sein werden. Es handelt sich u.a. um Do & Co mit dem Cafe Demel und einer Bar, Figlmüller, Cafe Landtmann sowie Aida, aber auch um Mochi, Neni und Barbaro All'aeroporto.
Die Gastronomen, die laut dem Flughafen-Chef ebenfalls "Millionen investieren", zeigten sich durchwegs "stolz", Zuschläge für die Süderweiterung erhalten zu haben. Das galt für den seit 1987 "in der Fliegerei" tätigen Attila Dogudan (Do & Co) ebenso wie für Hans Figlmüller oder Ferdinand Querfeld (Landtmann). Es sei "eine große Ehre, dabei zu sein mit den besten Gastronomen", sagte der seit mehr als 40 Jahren in Wien tätige Luigi Barbaro sen. zur APA. Essen vor dem Abflug beruhige den Magen, fügte er hinzu.
Gastronomie sei für Reisende essenziell, betonte Vorstandsdirektor Jäger. "Es sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein." Selbst wolle man zum "Fünf-Sterne-Flughafen" werden und in den kommenden zehn Jahren "in Richtung 40 Millionen Passagiere gehen".
