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Wichtigster Umsatztreiber blieb das Airline Catering, das um 5,8 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro zulegte. Hier profitierte Do&Co laut eigenen Angaben von Investitionen der Fluglinien in Premiumprodukte und neuen Verträgen in den USA. Im Event Catering fiel das Wachstum mit 1,2 Prozent auf 274,2 Mio. Euro geringer aus. Grund dafür war der Wegfall der Fußball-EM, die im Vorjahr die Bilanz gestützt hatte. Ohne diesen Sondereffekt wäre dieser Bereich rechnerisch um fast 13 Prozent gewachsen. Die Sparte Restaurants, Lounges & Hotels steigerte die Erlöse um 7,6 Prozent auf 139,9 Mio. Euro.
Operatives Ergebnis deutlich verbessert
Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 17,0 Prozent auf 163,0 Mio. Euro, die EBIT-Marge stieg von 7,9 auf 8,7 Prozent. Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum operativen Gewinn (EBITDA) wurde im Jahresvergleich deutlich von 0,66 auf 0,18 reduziert. Der Konzern beschäftigte im Schnitt 16.419 Mitarbeiter, ein Zuwachs von 5,7 Prozent. In Österreich blickt das Unternehmen auf künftige Projekte am Flughafen Wien, wo ab 2027 neue Gastronomieflächen im Terminal 3 Süd bespielt werden sollen.
Für den weiteren Geschäftsverlauf gibt sich das Management zuversichtlich. Die Hospitality- und Reisebranche sei positiv in das Kalenderjahr 2026 gestartet, man sehe in allen Regionen eine anhaltend starke Nachfrage im Premiumsegment. Konkrete Zahlen für das Gesamtjahr nannte der Vorstand nicht, erwartet aber, die gesetzten Unternehmensziele bei gleichbleibendem Marktumfeld zu erreichen. Ein Fokus liegt derzeit auf dem Ausbau der Standorte, etwa durch eine neue Großküche in Istanbul.
