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Die Flüge zum ITA-Drehkreuz in Rom werden auf drei tägliche Flüge aufgestockt. Die Fluggäste ergeben sich damit neue Umsteigemöglichkeiten.
Die Lufthansa hat Anfang des Jahres für 325 Mio. Euro 41 Prozent an ITA übernommen, mit der Option einer vollständigen Übernahme der staatlichen Alitalia-Nachfolgeairline für insgesamt 829 Mio. Euro. Die Integration leitet der frühere AUA-Vorstand Michael Trestl.
Mit dem größten Zukauf ihrer Geschichte verstärkt sich die Lufthansa in Italien, nach den USA schon heute ihr zweitwichtigster Auslandsmarkt. Die größte Netzwerk-Airline Europas, zu der neben der AUA auch Brussels Airlines sowie die Swiss gehören, will ihre Marktposition vor allem auf der Langstrecke ausbauen. Mit ITA und dem internationalen Flughafen Rom Fiumicino als sechstem Drehkreuz der Gruppe können mehr Flüge nach Südamerika oder Afrika und Asien angeboten werden.