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"Wir könnten in Frankfurt deutlich besser dastehen, wenn die viel zu hohen regulierten Standortkosten die Passagierentwicklung auf dem deutschen Markt nicht weiter ausbremsen würden", erklärte Fraport-Chef Stefan Schulte. Von Visible Alpha befragte Analysten rechneten im Schnitt mit einem Betriebsgewinn des MDax-Konzerns von 1,4 Mrd. Euro und 448 Mio. Euro Nettogewinn. Fraport will erstmals seit der Corona-Krise eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie zahlen.
Einschließlich aller internationalen Flughäfen, an denen Fraport beteiligt ist, übertraf die Zahl der Fluggäste mit 184 Mio. erstmals leicht den Vorkrisenwert. Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert Fraport einen Anstieg auf 188 bis 195 Mio. Passagiere. In Frankfurt, wo im April das neue Terminal 3 öffnet, wird der Spitzenwert von 2019 von rund 70 Mio. immer noch nicht erreicht. Der Flughafenbetreiber rechnet mit 65 bis 66 Mio. Reisenden. Fraport peilt 2026 ein Betriebsergebnis von bis zu 1,5 Mrd. Euro an. Das Konzernergebnis soll hingegen deutlich sinken auf 300 bis 400 Mio. Euro, erneut aufgrund steigender Abschreibungen und höherer Zinsen. Das Unternehmen hat vor allem wegen hoher Investitionen gut acht Mrd. Euro Schulden.
FRANKFURT/MAIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Boris Roessler





