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Besucherrekorde wurden in der Österreichischen Galerie Belvedere, wo man mit 2.030.522 Besuchen und einem Plus von 8,7 Prozent erstmals die Zwei-Millionen-Grenze übertreffen konnte, sowie im MAK - Museum für angewandte Kunst erzielt. Letzteres konnte seine Besuchszahlen gegenüber 2024 sogar um 15,3 Prozent auf 201.169 steigern. Auch der KHM-Museumsverband hatte ein Rekordjahr und konnte ein Plus von insgesamt 8,98 Prozent auf 2.129.677 Eintritte verzeichnen. Das Haupthaus erzielte den Ministeriumsangaben zufolge ein Plus von 13, das Ephesos Museum eines von 16 Prozent. Im Theatermuseum sorgte die Ausstellung zu Johann Strauss bis zur renovierungsbedingten Schließung des Hauses für ein Plus von 31 Prozent.
Die Albertina erreichte mit 1.290.301 Besuchen das zweitbeste Ergebnis in ihrer Geschichte. Das Minus von 2,35 Prozent wurde "hauptsächlich auf den Rückgang der Besuche der Dependance Albertina Klosterneuburg" zurückgeführt, während in der Albertina modern ein Plus von 13,2 Prozent (2025: 210.818 /2024: 186.259) zu verzeichnen war.
"In der Österreichischen Nationalbibliothek lockte der neu renovierte Prunksaal viele Besucher:innen an", hieß es seitens des Ministeriums zum Zuwachs in der ÖNB. 2025 gab es inklusive Lesesaal und hdgö ein Plus von 22 Prozent (2025: 1,305,867 / 2024: 1,069,941), exklusive Lesesaal gar ein Plus 27,67 Prozent (von 872.233 auf 1,113,543). Das Technische Museum Wien mit Österreichischer Mediathek verzeichnete ein Plus von 6,37 Prozent auf 497.675 Besuche. Im Naturhistorischen Museum wurden 0,28 Prozent mehr Besuche als im Jahr davor verzeichnet. Das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (mumok) war für Renovierungsarbeiten von 8. Jänner bis 6. Juni 2024 geschlossen. "Ein Vorjahresvergleich ist daher nicht zielführend. Der Wert im Jahr 2025 liegt ca. im Bereich der Besucher:innenzahlen von 2022", hieß es.
Voll zahlend waren im Jahr 2025 in den Bundesmuseen 3.417.390 Gäste, den freien Eintritt für Unter-19-Jährige nutzten 1.518.525 Kinder und Jugendliche. 2.360.999 Besuche konnten Östereicherinnen und Österreichern zugeordnet werden, 2,917,986 Gäste kamen aus dem EU-Ausland. "Durch die Einführung der neuen Bundesmuseen-Card ab 1. Juli 2024 konnte der Verkauf im Vergleich zum Vorjahr noch einmal auf insgesamt 54.698 verkaufte Bundesmuseen-Cards erhöht werden", meldete das Kulturministerium.
Die Ergebnisse der Institutionen im Jahr 2025 laut Ministeriumsangaben im Detail:
