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6 Dinge über Pumuckl, die Sie schon wieder ganz vergessen haben

Pumuckls Erfinderin Ellis Kaut ist tot. Wieviel wissen Sie noch über den kleinen Kobold?

Leben - 6 Dinge über Pumuckl, die Sie schon wieder ganz vergessen haben © Bild: dpa/Ard/A3500 Fotoreport Ard

Vor über 50 Jahren schuf Ellis Kaut den kleinen Kobold Pumuckl, nun ist sie 94-jährig verstorben. Verewigt wurde die Figur in Büchern, Hörspielen, Serien und Filmen. Doch wie ging nochmal die Titelmelodie? Wie wird Pumuckl sichtbar, was mag er und was nicht? Und haben Sie schon einma von dem Pumuckl-Musical gehört?

Pumuckl-Erfinderin Ellis Kaut ist am Donnerstag im Alter von 94 Jahren verstorben. Die Künstlerin schuf den beliebten rothaarigen Klabautermann vor über 50 Jahren. Seither treibt der meist unsichtbare Quälgeist in Hörspielen, Fernsehsendungen und Büchern seine Streiche. Der freche Kobold eroberte auch Kinderherzen in europäischen Ländern wie Spanien und Frankreich - und sogar in China. Doch wie gut erinnern Sie sich eigentlich noch an Pumuckl? Hier sind sechs Dinge, die Sie wahrscheinlich schon wieder vergessen haben.

1. Das Pumuckl-Intro

„Hurra, Hurra, der Pumuckl ist da!“: Vor allem bei Kindern der 70er und 80er Jahre weckt diese Titelmelodie bis heute viele schöne Erinnerungen. Die Fernsehserie „Meister Eder und sein Pumuckl“ mit Gustl Bayrhammer als Meister Eder und Hans Clarin als Stimme des Kobolds ist die bei uns bekannteste Umsetzung der Pumuckl-Geschichten. 1978 bis 1981 und 1984 bis 1987 wurde sie gedreht. Im Intro hüpft der kleine Kobold über die Dächer Münchens.

2. Dick, dann dünn, dann wieder dick

Zu Pumuckls charakteristischem, liebenswerten Äußeren gehört neben roten Haaren und roter Nase auch sein Kugelbauch. Doch ausgerechnet das sollte heuer einer „Abspeckkur“ zum Opfer fallen. Für ein neues Buch zeichnete ihn der Illustrator „dynamischer“, also dünner. Damit solle die neue Generation von Pumuckl-Lesern angesprochen werden, erklärte der Verlag. Der Aufschrei war groß. Daraufhin ruderte man zurück: Es werde nur dieses eine Buch mit dem „schlanken“ Pumuckl geben, danach bekomme er seinen Bauch zurück.

3. Wie Pumuckl sichtbar wird

Als Kobold ist Pumuckl normalerweise unsichtbar. Doch eines Tages passiert ihm ein Missgeschick: Er bleibt an einem Leimtopf in Meister Eders Werkstatt kleben und wird dadurch für den Schreiner sichtbar. Ein Koboldsgesetz verpflichtet ihn daher, für immer beim Meister zu bleiben. Überhaupt wird Pumuckl immer dann sichtbar, wenn er einen menschlichen Gegenstand berührt, aber auch dann, wenn er niesen muss. Sind andere Menschen in der Nähe, wird er auch für Meister Eder wieder unsichtbar.

4. Was Pumuckl mag und was nicht

Pumuckl hat so seine speziellen Vorlieben und Abneigungen, wie Kennern der Bücher oder der Serie nicht verborgen geblieben ist. Der Kobold liebt knisterndes Papier, glitzernde Gegenstände, Schokolade, Pudding, Segelboote und Unordnung. Auch Kleintiere wie Meerschweinchen und Mäuse mag er recht gern. Was er überhaupt nicht ausstehen kann sind Katzen, Heinzelmännchen, Gartenzwerge und Käse. Seine Hobbys sind Streiche und Reimen.

5. Wo Pumuckl zuerst auftauchte

Erfunden wurde Pumuckl von Ellis Klaut eigentlich weder für Bücher noch für eine Fernsehserie, sondern als Figur eines Radio-Hörspiels im Bayerischen Rundfunk. An dieses werden sich heute aber nur noch wenige erinnern, es lief von 1962 bis 1973. Pumuckls Stimme war schon damals Hans Clarin. Große Aufregung gab es um das Ende des Hörspiels: Pumuckl kehrte ins Klabauterreich zurück. Die Zuhörer waren nicht glücklich darüber, dass er und Meister Eder getrennt werden, und die Folge wurde daraufhin nie wieder ausgestrahlt.

6. Das Pumuckl-Musical

Ja, Sie haben richtig gelesen. Auch die Geschichte von Pumuckl und Meister Eder wurde als Musical umgesetzt, 2000 wurde es in München uraufgeführt. Die Musik dazu umfasste Werke wie die „Pumuckl-Ouvertüre“, „Pumuckl und der Gartenzwerg“ oder „Spanferkel mit Sauerkraut“. Die Kritiken waren gut, es folgte eine äußerst erfolgreiche Tournee mit über 250.000 Zuschauern.

Kommentare

"Überhaupt wird Pumuckl immer dann sichtbar,wenn er einen menschlichen Gegenstand berührt".
So ein Schmarrn. Natürlich nur dann wenn er festgehalten wird, wo hängen-, stecken-, oder klebenbleibt.

"wenn er niesen muss".
Noch ein Schmarrn. Niesen muss Pumuckl ausschließlich, wenn er schon sichtbar ist.

@Red:Warum schreibt hier jemand einen Pumuckl-Artikel, der vom Pumuckl keine Ahnung hat.

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