Lokalverbot bei Plachutta: Gastronom will Schwiegersohn Strache nicht mehr bewirten

Ewald Plachutta: "Mich interessiert seine Politik nicht" Strache mit Stieftochter des Stargastronomen liiert

Lokalverbot bei Plachutta: Gastronom will Schwiegersohn Strache nicht mehr bewirten

Strache, nein danke. Der Rindfleischkönig von Wien, Ewald Plachutta, will seinem Schwiegersohn H.-C. Strache keinen Tisch mehr decken. NEWS über das getrübte Verhältnis zwischen Strache und den Plachuttas.

Ewald Plachutta ist kein Mann der vorschnellen Worte. Gut abgelegen wie butterweicher Tafelspitz, mild abgerundet mit dem Aroma von Apfelkren und Schnittlauchsauce, serviert der Rindfleischkönig von Wien ein Hausgerücht, dessen Düfte sich schon länger durch Wien ziehen: "Ja, es stimmt, dass mein Schwiegersohn und seine Frau nicht mehr in meine Lokale zum Essen kommen."

Das "Hausverbot" wäre freilich nicht diese Zeilen wert, würde es sich bei nämlichem Paar nicht um FP-Chefeinpeitscher H.-C. Strache und dessen wackere Gemahlin Daniela (siehe Bild) handeln.

Das "Worst Couple" aus der Sicht des geplagten Gastronomen unterwirft sich damit allerhöchster Kasteiung, gibt Strache doch beständig an, bei seiner Lieblingsspeise würde es sich um "jede Art von Rindfleisch" handeln.

Und auch sonst gehen die harten Fakten der Malaise durch Knochenmark und Eisbein: Während Wiens Gourmets dem Ruf des gottobersten Rindfleischkochs folgen wie anständige Muslime jenem des Muezzins, wird Familie Strache nicht einmal zur Beichte vorgelassen. Plachutta, kühl wie abgestandene Rindsuppe: "Ich habe seit der Wiener Wahl noch nicht einmal mit ihm gesprochen. Mich interessiert seine Politik nicht."

Vandalen unerwünscht
Freilich: Ein Auftritt des Pennälers aus der schlagenden Burschenschaft Vandalia (Wahlspruch: "Deutsch, einig, treu - ohne Scheu") könnte so manchem österreichischen Stammgast das Schulterscherzel verleiden. Schwiegervater Ewald: "Ich habe bei mir auch viele Politiker zu Gast: vom Bundespräsidenten Heinz Fischer abwärts ..."

Auch Plachuttas leiblicher Sohn Mario lässt ordentlich Kohldampf in Richtung seiner Schwester ab: "Ich hab die Daniela schon seit fünf Monaten nicht mehr gesehen. Unser Verhältnis ist äußerst getrübt."

Wie es überhaupt dazu kam, dass H.-C. Strache in den wohlabgeschmeckten Plachutta-Eintopf kam, ist schnell erklärt: Die nunmehrige Daniela Strache (Leitmotiv: "Ich halte meinem Mann den Rücken frei") wurde im zarten Alter von zweieinhalb Jahren von Ewald als Tochter adoptiert. Sie stammt aus der ersten Ehe von Plachuttas späterer Frau, der leibliche Vater starb früh: "Ich wollte ihr die gleiche Chance geben wie meinem Sohn Mario", sagt der Stiefvater.

Die nunmehr 40-Jährige ehelichte Heinz-Christian Strache 1999, nachdem dieser zuvor jahrlang mit der Tochter des NDP-Recken Norbert Burger liiert war.

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