Was WU-Rektorin Hanappi-Egger jungen Menschen rät

Edeltraud Hanappi-Egger, Rektorin der Wirtschaftsuniversität Wien, beantwortet den News.at-Fragebogen, der Einblick in das Leben der EntscheidungsträgerInnen und Persönlichkeiten des Landes geben soll.

von WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger © Bild: Klaus Vyhnalek/vyhnalek.com

Was hat Sie zu dem gemacht, der/die Sie heute sind? Individuelle Erfahrungen, einschneidende Erlebnisse, prägende Menschen haben Einfluss auf unser Leben. Die Antwort dürfte demnach vielschichtig ausfallen.

News.at hat EntscheidungsträgerInnen und Persönlichkeiten des Landes gebeten, dieser Frage nachzugehen.

Edeltraud Hanappi-Egger ist seit 2015 Rektorin an der Wirtschaftsuniversität Wien. Das Studium der Informatik an der TU Wien schloss sie 1990 mit einem Doktorat ab. Von 1993 bis 1996 war Hanappi-Egger Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 1996 folgte die Habilitation für Angewandte Informatik an der TU Wien. Mit 1. Oktober 2002 wurde sie Professorin für "Gender & Diversity in Organizations" an der WU Wien. Sie hat mehr als 350 Publikationen zu Gender/Diversität in Organisationen verfasst, war an mehreren internationalen Forschungsinstitutionen und wurde für ihre wissenschaftlichen Arbeiten mehrfach ausgezeichnet.

WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger
© Klaus Vyhnalek/vyhnalek.com Univ.Prof. Dipl.-Ing.Dr.techn.Dr.h.c. Edeltraud Hanappi-Egger

1. Dieses Buch hat mich geprägt …
"Pipi Langstrumpf"*, weil sie so ein selbstbewusstes, unerschrockenes Mädchen war, und ihr Satz: "Wer stark ist, muss auch gut sein" hat mich nachhaltig geprägt.

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2. Diese Reise hat mich geprägt …
Meine Forschungsarbeiten in Mittelägypten zu der Rolle von Mikrokrediten für Frauen: Die dortigen Begegnungen, Gespräche und Erkenntnisse haben mir bewusst gemacht, in welch privilegierten Lebenssituationen wir uns befinden.

3. Das hat mir mein Elternhaus mitgegeben …
Integrität, Authentizität und Unerschrockenheit helfen in allen Lebenssituationen.

4. Diese Person hat mich inspiriert/inspiriert mich …
Meine Großmutter: eine einfache, gescheite und lebensfrohe Frau, die immer gute Sprüche parat hatte.

5. Die größte Leidenschaft meines Lebens …
in jedem Lebensabschnitt eine andere. :)

Geld ist für mich ... notwendig, aber nicht von hoher Priorität.

Zeit bedeutet für mich ... ein Mangelgut von hohem Wert, daher versuche ich, mir unnötige Zeitfresser vom Hals zu halten.

Macht bedeutet für mich ... Möglichkeiten der Gestaltung und Umsetzung eigener Ideen zu haben.

6. Die meiste Zeit verbringe ich mit …
und an der WU, eine großartige Universität und im Übrigen die schönste der Welt.

7. Diese Entscheidung hat die Weichen für meine berufliche Zukunft gestellt …
gegen den Widerstand vieler von der Hauptschule in ein Realgymnasium zu wechseln.

8. Aus diesem Fehler habe ich am meisten gelernt …
Ich lerne aus vielen Fehlern vieles.

9. Daran habe ich gemerkt, dass ich meinen Platz in der Berufswelt gefunden habe …
Ich habe mehrere Jobangebote ausgeschlagen.

10. Jungen Menschen, die UnternehmerIn werden möchten, gebe ich diese 3 Tipps mit …
Machen Sie das, was Sie wirklich interessiert und Ihnen Freude macht. Bleiben Sie authentisch. Bleiben Sie offen für Neues.