Große Angst um Viktor Klima: Altkanzler in Buenos Aires ins Krankenhaus eingeliefert

NEWS: Das große Rätsel um seine Gesundheit Berufliche Überlastung als Südamerika-VW-Chef

Große Angst um Viktor Klima: Altkanzler in Buenos Aires ins Krankenhaus eingeliefert © Bild: NEWS/Zach-Kiesling

Kraft, Jugendlichkeit, Vitalität hatten ihn nie verlassen. Nicht in den Zeiten der Siege und nicht in denen der Niederlagen, die ihm im Beruf wie im Privaten üppig zugedacht waren. Nun aber gibt es beunruhigende Gerüchte um den österreichischen Altkanzler Viktor Klima, 62, der heute in Buenos Aires das gesamte südamerikanische Geschäft des Autoriesen VW managt: Seine argentinische Ehefrau Claudia, 36, habe ihn unter dramatischen Umständen ins Deutsche Spital von Buenos Aires verbracht.

Eine Herzoperation habe unverzüglich vorgenommen werden müssen, zwei Bypässe seien gelegt worden. Dieser Eingriff ist nun an sich noch nichts unmittelbar Dramatisches. Dem sozialdemokratischen Altkanzler fehlt gar nichts, versicherte sein heutiger VW-Kommunikationschef Herbert Prock, einst SP-Chef in Tirol. Prock kalmiert: Ins Krankenhaus habe sich Klima wegen eines Routinechecks begeben.

Rätsel um seine Gesundheit
Sicher ist: Das Krankenhaus darf keine Bulletins veröffentlichen, von Klimas Sekretärin im Werk Pacheco erfährt man nur, dass der Chef „die nächste Zeit nicht im Büro sei“, und VW verlautet offiziell: „Herr Klima ist auf dem Wege der Besserung.“ Wovon sich der charismatische Expolitiker da erholen soll, das erfahren nicht einmal engste Vertraute.

Sonja Klima, seit 2006 Exfrau Nummer zwei, bestätigt auf Befragen: „Ich weiß, dass es ihm in letzter Zeit gesundheitlich schlecht ging und dass er ins Spital musste.“ Und dann: „Wenn es stimmt, dass es ein Herzinfarkt war, so wünsche ich ihm aus ganzem Herzen baldige Besserung und alles Gute.“

Berufliche Überlastung
Enge Freunde aus Österreich betrachteten Klimas Gesundheitszustand indes seit längerem mit Sorge. Wann immer sie ihn in Argentinien besuchten, die zunehmende Anspannung, Rastlosigkeit und Erschöpfung blieb ihnen nicht verborgen. Mehrfach sei er vor ihren Augen erschöpft in einen Sessel gesunken, habe das Übermaß der Belastung beklagt, ihnen die innerhalb Südamerikas zurückgelegten Flugkilometer vorgerechnet – von denen zwischen Buenos Aires und Wolfsburg nicht zu reden. „Ich komm aus dem Flieger überhaupt nicht mehr raus“, klagte er beredt.

Wie genau es zu Klimas gesundheitlichen Problemen kam, erfahren Sie im NEWS 45/09