Dschingis Khans Weltreich: Wien blieb verschont

1242 drehten die Mongolen im Wiener Becken um

Dschingis Khans Weltreich: Wien blieb verschont

Die neue Mongolen-Schau. Vor 800 Jahren startete der Mongolen-Herrscher die Eroberung der damals bekannten Welt, die erst vor den Toren Wiens endete.

Für die Europäer im 13. Jahrhundert waren sie Tartaren, also nichts anderes als Ausgesandte der Hölle (Tartaros). Kein Wunder: Wo immer die Mongolen zu dieser Zeit einfielen, verbreiteten sie Angst und Schrecken. So auch im April 1241, als sie die Truppen des ungarischen Königs Béla IV. in einen Hinterhalt lockten, an einem einzigen Tag 60.000 Mann niedermetzelten und anschließend die Städte Buda und Pest niederbrannten. Wenige Monate später waren die Mongolen bereits ins Wiener Becken vorgedrungen – doch Wien blieb durch eine schicksalhafte Fügung verschont: Die Kunde aus der damaligen mongolischen Hauptstadt Karakorum, dass Großkhan Ögödei verstorben sei, ließ den Mongolenführer Batu zur Rückkehr blasen.

Die Mongolen kommen! Jetzt machen die Mongolen erneut vor Wien Halt – diesmal freilich in garantiert friedlicher Absicht: Auf dem Renaissanceschloss Schallaburg dreht sich von Freitag, 31. März, bis zum 1. November im Rahmen einer Ausstellung alles um „Dschingis Khan und seine Erben“. Eine eindrucksvolle Schau anlässlich des 800-jährigen Gründungsjubiläums der Mongolei, die schon zuvor in Deutschland Erfolge feierte. Über fünfhundert ausgewählte Exponate aus den bedeutendsten Sammlungen der Mongolei und Europas geben Einblick
in die wechselvolle (Kultur-)Geschichte dieses dünn besiedelten asiatischen Binnenlandes.

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS