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Baby Sussex: Wie
Meghan mit Traditionen bricht

Baby & Erziehung - Baby Sussex: Wie
Meghan mit Traditionen bricht © Bild: Daniel LEAL-OLIVAS / AFP / POOL

Nach der Geburt ihres ersten Kindes treiben Prinz Harry und Meghan ihr Vorhaben voran, die starren Traditionen der Royals aufzubrechen.

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Schon bei der Geburt und ihrer Verkündung lief vieles anders, als die Fans des britischen Königshauses es gewöhnt sind. Auch andere Dinge wie Ernährung und Erziehung will die frühere US-Schauspielerin offenbar nicht so traditionell handhaben.

Meghan brach nach Informationen der "Mail on Sunday" bereits vor ihrer Niederkunft mit der Tradition, indem sie sich gegen die Dienste der "men in suits" (Männer in Anzügen) entschied, wie die für das Königshaus arbeitenden Gynäkologen genannt werden. Meghan gilt als Anhängerin ganzheitlicher Medizin. Laut "Daily Mail" wurde die frühere US-Schauspielerin während der Schwangerschaft beim Besuch eines schicken Geschäfts gesichtet, das homöopathische Behandlungen für frisch gebackene Mütter anbietet.

Geburt im Krankenhaus

Mehrere britische Medien hatten außerdem vor der Geburt berichtet, die 37-Jährige wolle eine Hausgeburt. Dieser Wunsch ging allerdings nicht in Erfüllung, glaubt man der britischen Boulevardpresse. Nach Informationen von "Daily Mail" und "The Sun" wurde Meghan am vergangenen Sonntag gemeinsam mit ihrem Mann in ein Krankenhaus nach London gebracht, dort kam dann das Baby am Montag "bei Sonnenaufgang" zur Welt. Kurz nach der Geburt ging es dann wieder zurück nach Frogmore Cottage, dem Heim der Familie auf dem Gelände von Windsor Castle.

© Chris Jackson Collection / AFP Prinz Harry, ein stolzer Papa

Kate, die Frau von Harrys älterem Bruder William, war im vergangenen Jahr nur Stunden nach der Geburt ihres dritten Kindes Prinz Louis perfekt zurechtgemacht auf den Stufen des Krankenhauses erschienen. Auch das machte Meghan anders. Statt sich und das Baby sofort den neugierigen Fans zu präsentieren, ließ sie Prinz Harry allein die frohe Botschaft verkünden - und auch das erst einige Stunden nach der Entbindung.


Darauf hatten Meghan und Harry das Volk vorbereitet. Sie kündigten vor knapp einem Monat an, sie würden die Geburt ihres ersten Kindes nicht sofort öffentlich verkünden. Sie wollten die gute Nachricht "teilen, sobald sie sie im Privaten und in der Familie gefeiert haben", erklärte der Buckingham-Palast damals. Auch seinen kleinen Sohn wollte das Paar erst am Mittwoch, zwei Tage nach seiner Geburt, der Öffentlichkeit präsentiert - und dabei seinen Namen verraten.

»Not amused«

Über die "Baby Shower"-Party von Meghan wurden jedoch einige Details bekannt. Für die in den USA übliche Feier für die werdende Mutter und ihr Ungeborenes flog Meghan im Februar Berichten zufolge mit einem Privatjet nach New York. Umgerechnet 347.000 Euro soll das dreitägige Treffen mit Promi-Freundinnen wie Amal Clooney und Serena Williams gekostet haben - die britische Öffentlichkeit war "not amused".

Die Zeitschrift "Vanity Fair" sorgte mit einem Artikel für Wirbel, wonach Meghan eine geschlechtsneutrale Erziehung ihres Kindes plant. Der bisher übliche Dresscode der Royals mit süßen Kleidchen für Mädchen und kurzen Hosen und Kniestrümpfen für Buben würde dazu nicht passen. Das britische Königshaus, das sonst eher selten zu Medienberichten Stellung nimmt, reagierte in diesem Fall sofort: "Komplett falsch" sei die Geschichte, sagte ein Sprecher des Kensington-Palastes. Es ist allerdings zu vermuten, dass Meghan, die sich seit Längerem für Frauenrechte einsetzt, ihrem Sohn zumindest ein modernes Geschlechterbild vermitteln will.

Trendbewusst zeigt sich Meghan auch in puncto Ernährung. Ihren Mann soll sie Berichten zufolge dazu gebracht haben, weniger Fleisch zu essen und sich werktags ihrer veganen Diät anzuschließen. Laut der "Daily Mail" entschied sich Meghan bei der Einrichtung des neuen Kinderzimmers für vegane Farben mit Eukalyptus-Zusatz. Der Anstrich ist Teil von Renovierungsarbeiten im Frogmore Cottage, das für 3,5 Millionen Euro in das neue Zuhause von Harrys kleiner Familie verwandelt wurde.

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