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Ebenfalls auf die Liste aufgenommen wurden unter anderem die Hudsonschnepfe () - ein vom Aussterben bedrohter langschnabeliger Watvogel - und der Große Hammerhai. Die Vertragsparteien des auch als Bonner Konvention bekannten CMS sind rechtlich zum Schutz der als bedroht eingestuften wandernden Tierarten und von deren Lebensräumen sowie zur Zusammenarbeit verpflichtet. Laut einem aktuellen Bericht ist fast jede vierte von der CMS gelistete wandernde Tierart vom Aussterben bedroht, bei fast der Hälfte der gelisteten Tierarten geht die Anzahl der Exemplare zurück.
Von einem "Schritt in die richtige Richtung für den internationalen Artenschutz" sprach WWF Österreich Sonntagabend in einer ersten Reaktion. "Wir freuen uns, dass über 40 Arten künftig besser geschützt werden sollen. Zugleich braucht es noch viele weitere Maßnahmen, um die vielfältigen Bedrohungen für wandernde Tiere einzudämmen", sagte WWF-Expertin Simone Niedermüller.
Vor allem der Rückzug des Schutzantrags für südatlantische Engelhaie sei sehr enttäuschend. "Sie müssen dringend besser geschützt werden", erklärte die Meeresbiologin, die für den heimischen World Wide Fund for Nature an der Konferenz in Brasilien teilgenommen hat.
ARCHIV - 23.11.2024, Baden-Württemberg, Stuttgart: Eine Schneeeule ist bei der Heimtiermesse ANIMAL auf dem Messegelände der Messe Stuttgart zu sehen. Die Messe bietet eine breite Palette an Themen rund um Haustiere, darunter Streicheltiere, Exoten, Rasseschauen und Gesundheitschecks. (zu dpa: «Staaten beschließen strengeren Schutz für 40 Tierarten») Foto: Silas Stein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++






