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Viele Infektionen blieben daher unentdeckt, besonders in Ländern mit niedrigem Einkommen. Die Tropenkrankheit ist laut der Hochschule kompliziert. Die meisten infizierten Menschen entwickeln keine oder nur unspezifische Symptome. In selteneren Fällen kann die Krankheit aber auch tödlich verlaufen. "Darum ist es wichtig, dass man infizierte Personen erkennt und ärztlich beobachtet", wird der Forscher Andrés Javier Bello-Hernández zitiert. "Wenn man jemanden richtig behandelt, lassen sich solch schwere Fälle vermeiden." Hochsensitive und spezifische Schnelltests könnten den Nachweis von Infektionen erleichtern und so die Sterblichkeit verringern.
Das Denguefieber hat sich in den letzten Jahren weltweit stark ausgebreitet. Immer mehr Regionen sind davon betroffen und die Zahl der Fälle ist in den vergangenen Jahren weltweit stark gestiegen. Auch in Europa ist es zu ersten Übertragungen gekommen.
In Österreich werden pro Jahr 30 bis 120 Dengue-Virus-Infektionen diagnostiziert, bisher ausnahmslos bei Reise-Rückkehrern aus Endemie-Gebieten. In der Schweiz wurde das Virus in ersten Stechmücken nachgewiesen. So gab am Dienstag das kantonale Laboratorium Basel-Stadt bekannt, das Dengue-Virus bei einer Tigermücke nachgewiesen zu haben. Dies stellte den ersten Nachweis des Virus in Stechmücken nördlich der Alpen dar.
This photograph taken on November 4, 2024 shows a general view of dengue ward inside the Shaheed Suhrawardy Medical College and Hospital in Dhaka. In a children's ward for dengue in Bangladesh's capital, patients are squeezed two to a bed as cases rise well after the usual season for the potentially deadly mosquito-borne virus. (Photo by Abdul Goni / AFP)






